SPD Dittelsheim-Heßloch-Frettenheim

SPD Dittelsheim-Heßloch-Frettenheim

Rats-News

Aus der SPD Fraktion 27.12.2013

Aus der SPD-Fraktion 27.12.2013

2013 ist das Jahr, in dem die Zusammenführung der VG Westhofen mit der Stadt Osthofen Gestalt annimmt. Die Verwaltung hat sich bereits zusammengeschlossen. Zum 1. Juli erfolgt die Fusion zur neuen Verbandsgemeinde Wonnegau. Sie wird ihren Verwaltungssitz in Osthofen haben, in Westhofen wird eine zweite Verwaltungsstelle erhalten bleiben. Im Zuge der anstehenden Fusion hat sich der SPD-Verband Westhofen aufgelöst und der Verband Wonnegau gegründet, dem nun die Ortsvereine der VG Westhofen und der Ortsverein der Stadt Osthofen angehören. Zum Vorsitzenden wurde Hans-Hermann Seelig aus Osthofen gewählt. Als seine Stellvertreter fungieren Gisela Muth aus Westhofen und Joachim Mayer aus Gundersheim, der bisherige Vorsitzende des Verbandes Westhofen. Der Vorsitzende unseres Ortsvereins, Rainer Willmann, und unsere Kassiererin, Edeltraud Morch wurden zu Beisitzern gewählt. Wir wünschen dem neuen SPD-Verband Wonnegau viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern aus Osthofen.


Die Themen "Mehrzweckhalle", "Windräder", "Ortsplätze", "Radweg" und "Allmendweide" haben uns auch 2013 beschäftigt. Hier der aktuelle Stand:

Thema Mehrzweckhalle: Die Mehrzweckhalle steht im Rohbau, allerdings noch ohne Dach. Dieses wird Anfang 2014 aufgebracht. Am 23.11. konnte die Halle bereits besichtigt werden, weil an diesem Tag ein Team des SWR Aufnahmen und Reportagen machte, die am 13.12. in der Landessschau zum Thema "Hierzuland" ausgestrahlt wurde. Hier dazu ein kurzer Überblick:

Lerchenweg in Dittelsheim-Heßloch Ein Film von Oliver Wittkowski aus der Sendung vom Freitag, 13.12. | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz (der Film ist unter dem Link http://swrmediathek.de/player.htm?show=f693c1f0-60e6-11e3-9828-0026b975f2e6 von der Seite des SWR4 abzurufen) Bild von Dittelsheim-Heßloch "Da ist doch nix!", heißt es, wenn es um den Lerchenweg im Weindorf Dittelsheim-Heßloch geht. Ein kurzer knochengepflasterter Zubringerpfad zur katholischen Kita, das ist so ziemlich alles, was hier ins Auge sticht. Zur einen Seite hin der Blick auf die Felder, zur anderen fällt nur ein kleiner Graben ins Auge, der an der Grenze zwischen den beiden Ortsteilen Dittelsheim und Heßloch verläuft. Der Graben ist unauffällig und sagt doch einiges aus über die Doppelgemeinde im Rheinhessischen Wonnegau: So ganz dick zusammengerückt sind beide Orte nicht, seit sie 1969 zu einer Gemeinde zusammengelegt wurden. Selbst die Neubaugebiete wurden an den jeweils äußeren Dorfrändern errichtet, in der Mitte ist noch viel freier Raum. Bild Lerchenweg Und daher hat der kleine, unauffällige Lerchenweg vielleicht eine große Zukunft vor sich: Denn hinter der Kita, noch im Rohbau, entsteht eine neue und ziemlich teure Mehrzweckhalle für die Gemeinde. Etliche Hoffnungen knüpfen der Bürgermeister und die Bewohner von Dittelsheim-Heßloch daran: Vielleicht ist der Bau mit Sporthalle und Bühne ein Kreativsignal für die Menschen hier, sich mehr für Vereinssport und gemeinsame Freizeitaktivitäten zu engagieren. Vielleicht rücken durch die Halle, die nun als einziges Bauwerk auf den Äckern zwischen den Ortsteilen liegt, auch Dittelsheim und Heßloch endlich näher zusammen. Bild Mehrzweckhalle Natürlich geht so ein ambitioniertes Bauvorhaben nicht ohne Diskussionen über die Bühne: Die hohen Kosten waren von Anfang an ein Thema, so dass sich sogar eine Bürgerinitiative bilden musste, um den schon fast auf Eis gelegten Plan wieder auf den Tisch zu holen. Jetzt gehen die Bewohner den eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende. Der gelbe Baukran über dem Rohbau ist ein weithin sichtbares Signal: Hier, im kleinen, noch völlig unbedeutenden Lerchenweg, wird an der Zukunft von Dittelsheim-Heßloch gearbeitet. Thema Windräder: Im Windpark Heßloch - Dorn-Dürkheim - Alsheim stehen inzwischen 14 Windräder, 4 davon in der Gemarkung Heßloch. Dort sollen 3 weitere Windräder aufgestellt werden. Fa. ABO-Wind hat den Antrag gestellt und der Gemeinderat hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Hier einige Informationen zum Windpark: Interkommunaler Windpark Dorn-Dürkheim, Dittelsheim-Heßloch, Alsheim Die Windenergieanlagen 1 bis 14 des interkommunalen Windparks Dorn-Dürkheim, Dittelsheim-Heßloch, Alsheim sind bereits errichtet. Der interkommunale Windpark, der insgesamt 14 Anlagen umfasst, wird zukünftig rund 75.000 Megawattstunden sauberen Strom pro Jahr erzeugen und damit rechnerisch ca. 20.000 Haushalte versorgen. Windpark Dittelsheim-Heßloch Windenergieanlagen: 4 x Enercon E82 E2 / je 2,3 MW Turmhöhe: 138 m Rotordurchmesser: 82 m Installierte Leistung: 9,2 MW Standort: Gemeinde Dittelsheim-Heßloch, Kreis Alzey-Worms, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz Errichtet: 2013 ABO Wind Dienstleistung: Technische Betriebsführung: 4 WEA

Thema AöR „Energieprojekte Wonnegau: Die Ortsgemeinden der künftigen VG Wonnegau wollen in regenerative Energien investieren und haben deshalb die Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) „Energieprojekte Wonnegau“ gegründet. Über sie beteiligen sich die zehn Ortsgemeinden der VG Westhofen sowie die Stadt Osthofen mit 49,9 Prozent am Windpark Dittelsheim-Heßloch. Mit der Beteiligung erwirbt die neue Verbandsgemeinde Wonnegau zwar 49,9 Prozent Anteil am Gewinn, den der Windpark mit seinen vier Windkraftanlagen abwirft, trägt aber auch zu diesem Anteil die damit verbundenen Risiken. Der Ortsgemeinderat hat am 28.Mai 2013 dem Vorhaben zugestimmt. Somit ist unsere Ortsgemeinde an der Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) „Energieprojekte Wonnegau“ mit 3/32 beteiligt.

Thema Ortsplätze: Die Neugestaltung des Areals um die evangelische Kirche im Ortsteil wurde zurückgestellt, bis die endgültige finanzielle Belastung durch die neue Mehrzweckhalle feststeht. Erst dann werden wir über die Umsetzung entscheiden Zu den Ortplätzen zählt auch der Parkplatz am Weinkastell. Für diesen war die Instandsetzung bereits für 2012 vorgesehen. Da aber seitens der Verwaltung die Angebote nicht rechtzeitig eingeholt wurden, konnte der Gemeinderat 2012 die Instandsetzung nicht beschließen, obwohl das Geld dafür in den Haushalt eingestellt war. Ende 2013 lag schließlich ein Angebot vor. Im November fand deshalb noch einmal eine Besichtigung durch den Bauausschuss statt, mit der Zielsetzung, die Sanierung möglichst kostengünstig durchzuführen. Dabei soll auch der Weg zum Weinkastell an den schlimmsten Stellen repariert werden. Dem stimmte auch der Gemeinderat in seiner Sitzung am 11.12. zu. Wir gehen davon aus, dass dies nun 2014 endlich umgesetzt wird.

Thema Fahrradweg nach Frettenheim: 2013 wurden wir informiert, dass die Zuschüsse für den Ausbau des Wirtschaftsweges nach Frettenheim als Fahrradweg abgelehnt wurden. Das ist für uns eine große Enttäuschung, da bei früheren Nachfragen die Förderung zugesagt war und nur der Termin für die Bereitstellung der Gelder nicht genannt werden konnte. Somit müssen nun die Ortsgemeinde Frettenheim und wir entscheiden, ob der Ausbau auch ohne Zuschüsse erfolgen soll. Hier gilt für uns dasselbe, wie für den Platz an der evangelischen Kirche. Erst wenn die endgültige finanzielle Belastung durch die neue Mehrzweckhalle feststeht, können wir über die Umsetzung entscheiden.

Thema Allmendweide: Seit 2011 beschäftigt uns das Thema "Allmendweide" am Kloppberg, weil damals der Gemeinderat beschlossen hat, einen Teil derselben zu verkaufen. Nachdem die Kreisverwaltung der Verlegung der Ökokontenflächen aus diesem Gebiet zugestimmt hat, steht seitens der Gemeinde dem Verkauf nichts mehr im Wege. Bedingung ist allerdings, dass die Käufer den Pächtern, die noch Wingerte in diesem Gebiet bewirtschaften, einen Ersatz anbieten. 3 Winzer aus Dittelsheim-Heßloch haben ein Angebot abgegeben, das aber vom Gemeinderat als zu niedrig abgelehnt wurde, weil der Kauf auch die Pflanzrechte für diese Flächen beinhaltet. Der Gemeinderat legte in seiner Sitzung am 11.12. einen Mindestpreis fest, der den Kaufinteressenten mitgeteilt wurde. Deren Entscheidung steht noch aus.

Der Standpunkt der SPD-Fraktion: Was die Themen "Mehrzweckhalle" und "erneuerbare Energien = Windräder" angeht, sind wir 2013 einen großen Schritt voran gekommen. Auch das Thema "Allmendweide" ist nun so weit, dass es abgeschlossen werden kann. Dass die Umsetzung der Neugestaltung der Ortsplätze und der Ausbau des Radweges nach Frettenheim zurückgestellt wurde, bis die finanzielle Belastung durch die Mehrzweckhalle endgültig feststeht, ist nachvollziehbar. Wir werden uns auch 2014 konstruktiv einbringen und im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür sorgen, dass die Umsetzung unserer Ziele vorangetrieben wird.

Kommunalwahl 2014 Im Mai 2014 haben wir wieder Gemeinderatswahl. Wir sind dabei, unsere Liste der Kandidaten aufzustellen, die wir ins Rennen schicken wollen. Klar ist bereits, welche "alten Hasen" wieder dabei sein werden. Die 4 aktuellen Gemeinderatsmitglieder der SPD-Fraktion (Susanne Wetzel, Rainer Willmann, Stefan Piehler und Franz Gruber) werden wieder kandidieren. Allerdings müssen wir 7 Kandidaten aus der alten Liste von 2009 ersetzen, die entweder weggezogen sind, oder aus anderen Gründen nicht mehr antreten wollen. 5 Personen haben bereits zugesagt, 2 weitere suchen wir noch. Wir sind guter Dinge, dass wir auch diese noch finden und dann im Mai wieder mit 16 Kandidaten ins Rennen gehen können. Anfang 2014 werden wir wieder ein Wahlkampfteam bilden und Sie zeitnah über alle Aktionen informieren.

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