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SPD Dittelsheim-Heßloch-Frettenheim.

Dittelsheim-Heßloch :

Aus der SPD Fraktion 30.12.2018

Aus der SPD-Fraktion 30.12.2018

        Weihnachtsbeleuchtung

In diesem Jahr beschäftigt das Thema „Weihnachtsbeleuchtung“ speziell die Einwohner im Ortsteil Dittelsheim. Erstmals seit vielen Jahren steht kein Tannenbaum an der Heidenturmkirche. Stattdessen wurde nur der Baum am Dornröschenplatz mit einer Lichterkette geschmückt. Die Parkplätze an der ev. Kirche wurden an das Landhaus am Heidenturm vermietet, so dass die Einfahrt frei bleiben muss und deshalb der bisherige Stellplatz für den Tannenbaum nicht mehr genutzt werden konnte.

Dafür gab es viel Kritik. Nicht nur die Besucher des Adventsfensters an der Kirche und die Besucher der Weihnachtsgottesdienste vermissten den weihnachtlich geschmückten Baum schmerzlich. Wiederholt wurde geäußert, dass der Tannenbaum zur Weihnachtsstimmung im Ort einfach dazugehört. Die einhellige Meinung war: Der Baum am Dornröschenplatz ist kein Ersatz. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, den Stellplatz für den Tannenbaum so zu versetzen, dass er zukünftig wieder an der Kirche aufgestellt werden kann.

        Friedhöfe

Der Ausbau unserer beiden Friedhöfe mit Urnengräbern und Stelen ist erfolgt. Auch die Bepflanzung zur Begrünung der Anlagen wurde inzwischen durchgeführt. Somit ist diese Maßnahme nun abgeschlossen, die insgesamt knapp 70.000 EUR gekostet hat.

        Instandhaltung KiTa regenbogen

Für die Instandhaltung der KiTa Regenbogen sind umfangreiche Maßnahmen notwendig. Zur Erhaltung der Bausubstanz und Verbesserung der Infrastruktur hat der Gemeinderat 100.000 EUR bewilligt.

Folgende Maßnahmen sind für 2019 geplant:

  • Neubau Putzmittelraum
  • Abbruch Überdachung Innenhof und Schaffung eines neuen Lagers für Außenspielgeräte
  • Wärmedämmung der Gebäudewand zum Innenhof und Erneuerung der Dämmung im Flachdachbereich des Altbaus
  • Austausch Türen und Fenster im Altbau zum Innenhof
  • Einbau zusätzliches Handwaschbecken im Sanitärbereich
  • Ersatz der Lichtkuppel und der Holzdecke im Eingangsbereich durch eine Akustikdecke mit LED-Lichtpaneelen
  • Einbau Akustikdecke im Mehrzweckraum

Ein Antrag zur Bezuschussung wurde leider abgelehnt! Es soll keine Betriebsschließung während der Umbauphase geben, sondern – wenn notwendig – soll eine tageweise Auslagerung in die Kloppberghalle und eine Kooperation mit der KiTa Arche Noah vorgesehen werden.

        Baugebiet Ortsmitte

Der neue Flächennutzungsplan wurde verabschiedet.

Darin wurde für Dittelsheim-Heßloch das neue Baugebiet Ortsmitte vorgesehen. Für dieses wurde vom Planungsbüro Dörrhöfer ein Strukturkonzept erarbeitet und ein Schallgutachten erstellt.

Das Strukturkonzept, als Leitlinie für die künftigen Jahre, soll entsprechend des Bedarfs in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden.

Unser Antrag, das Weinbergsgelände hinter der Heilgebaustraße nicht für eine Wohnbebauung im Flächennutzungsplan vorzusehen, fand leider keine Mehrheit. Dabei gab es dafür gute Gründe. Unser Ziel ist es, die Dorfentwicklung und damit die zukünftige Bebauung so anzulegen, dass unsere beiden Ortsteile zusammenwachsen. Deshalb haben wir vorgeschlagen, den Flächennutzungsplan so zu gestalten, dass die Möglichkeit der Wohnbebauung an dem Wirtschaftsweg endet, der beim Grundstück Heilgebaumstraße 24 in die Heilgebaumstraße mündet und dass stattdessen die Planfläche für Wohnbebauung nach Osten in Richtung des Ortsteils Heßloch um die freiwerdende Fläche erweitert wird. Diese Vorgehensweise hätte zudem den Vorteil gehabt, dass die die Anwohner der oberen Heilgebaumstraße die Vorteile der Randbebauung behalten hätten.

Der Standpunkt der SPD-Fraktion:

Wir werden uns jetzt dafür einsetzen, dass dieses Gelände nicht bereits in den 1. Bauabschnitt einbezogen wird, so dass eine Bebauung dort erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

        Sportplatz

Die Sanierung des Sportplatzes im Ortsteil Dittelsheim, die 2018 hätte erfolgen sollen, ist leider noch immer nicht begonnen worden, weil der Unteren Naturschutzbehörde die vorgeschlagenen Ausgleichsmaßnahmen nicht ausreichen. Die Größe der vorgesehenen Ausgleichsfläche sowie die Anzahl und Art der Neupflanzung von standortgerechten Bäumen wurden beanstandet. Deshalb ist die gesamte Maßnahme inzwischen erheblich in Verzug.

Der SC wurde von der UNB aufgefordert einen Fachbeitrag Naturschutz zu erstellen zu lassen. Dies hat er auch getan. Nach zwei Wochen, wurde dieser von der UNB angelehnt. Als Begründung wird angeführt, dass auch ein Fachbeitrag Artenschutz benötigt wird, da besonders in den Pappeln hinter dem Tor Fledermäuse oder andere Habitate nisten könnten. Des Weiteren wird von Seiten der UNB die Ausgleichsfläche anders berechnet. Von dieser Berechnung rückt sie auch nach Rücksprache nicht ab. Nun sollen keine 500 qm sondern 855 qm bereitgestellt werden. Außerdem will die UNB genau wissen, was als Ersatz für die zu fällenden Bäume gepflanzt werden soll. Der SC will im Januar alles neu einreichen und wir hoffen, dass dann alle Unklarheiten beseitigt sind, so dass vor dem 28.02. die Bäume am Sportplatz gefällt werden können.

Einen Vorteil hat die Verzögerung allerdings. Wäre der Platz bereits 2018 saniert worden, hätte der neu gepflanzte Rasen wegen der andauernden Trockenheit über 5 Monate hinweg 6 Stunden am Tag bewässert werden müssen. Das hätte sich der SC gar nicht leisten können.

Der Standpunkt der SPD-Fraktion:

Der neue Sportplatz ist uns wichtig! Deshalb wollen wir weiterhin alles dafür tun, dass er gebaut wird. Wir müssen den SC unterstützen, damit 2019 der Platz saniert und mit Beginn der Saison 2019/20 wieder zu Hause spielen gespielt werden kann. Toll wäre es, wenn wir dann im SC auch wieder Bambinis hätten, die bei uns Fußball spielen.

        Radweg

Zum Thema Radweg über Frettenheim nach Hillesheim hat die SPD-Fraktion mit Herrn Schmitt, dem Bürgermeister von Hillesheim Kontakt aufgenommen.

Herr Schmitt informierte uns zunächst über die vorteilhafte Situation in Hillesheim, mit der Radweganbindung nach Westen Richtung Gau Odernheim, nach Norden Richtung Dolgesheim und nach Osten Richtung Wintersheim. Lediglich die Anbindung nach Süden Richtung Frettenheim und weiter nach Dittelsheim-Heßloch fehlt bislang.

Wir sprachen dann ausführlich über unseren Wunsch, einen Radweg einzurichten, der für die beiden Ortsgemeinden Dittelsheim-Heßloch und Frettenheim den Zugang zu dem regionalen Radwegenetz nach Norden erschließen würde.

Herr Schmitt zeigte sich sehr interessiert, da diese Variante nicht nur für Ausflüge und Tourismus interessant wäre, sondern auch für den Netto-Supermarkt in Hillesheim. Dieser wäre von Frettenheim aus problemlos mit dem Fahrrad zu erreichen, so dass man nicht zwingend mit dem Auto zum Einkaufen fahren müsste.

Herr Schmitt steht unserem Anliegen sehr positiv gegenüber und begrüßt das Vorhaben, weil damit für Hillesheim eine Radwegeverbindung nach Süden eingerichtet würde. Er ist bereit, sich dafür einzusetzen und uns zu unterstützen, damit der Radweg Realität werden kann.

Bürgermeister Wagner empfiehlt nun dem Gemeinderat als Signal einen entsprechenden Betrag für den Bau des Radweges in den Haushalt einzustellen.

Er hat uns auch die aktuellen Informationen zur neuen Radwegeförderung ab 2019 zukommen lassen. Hier dazu einige Informationen:

Nachhaltige Mobilität - Das Wichtigste in Kürze

    • Zuschüsse von 30 bis 40 Prozent
    • Zuschüsse von 40 bis 60 Prozent für finanzschwache Kommunen
    • Antragsfristen: 1. Januar bis 31. März und 1. Juli bis 30. September
    • Mindestzuwendung in Höhe von 10.000 Euro für Mobilitätsstationen und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs
    • Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich
    • Zusammenschluss von gleichartigen Antragstellern möglich

Die Vorarbeiten für den Förderantrag sind umfangreich und sollten deshalb von der VG so bald wie möglich in Angriff genommen werden.

Antragstellung

Ein Antrag auf Förderung nach Ziffer 2.11.2 (Verbesserung des Radverkehrs) umfasst neben einem elektronischen Antrag auf Zuwendung via easy-Online folgende Bestandteile: – eine Vorhabenbeschreibung „Nachhaltige Mobilität“. Hierzu ist die Vorlage unter www.ptj.de/nki/krl/2112 zu verwenden; – eine tabellarische Ausgabenaufstellung oder Auftragswertschätzung zu den einzelnen Investitionen, Installationen und den projektbegleitenden Ingenieurdienstleistungen. Hierfür ist eine Kostenberechnung nach DIN 276 besonders geeignet.

Sobald diese Vorarbeiten abgeschlossen sind, ist die Einreichung online problemlos möglich.

Unser Ziel muss es sein, den Förderantrag auf jeden Fall 2019 einzureichen.

Dabei ist zu beachten:

Gefördert werden Verbesserungen der Radinfrastruktur für den Alltagsradverkehr. 

Zu berücksichtigen ist, dass – die Maßnahme eindeutig auf eine Steigerung des Radverkehrsanteils im Alltagsverkehr abzielt (keine Förderung von Radverkehrsinfrastruktur mit vorwiegender Tourismus-und Erholungsfunktion).

Mit der Zielsetzung, den Radweg für die Schulkinder für die Fahrt zwischen Frettenheim nach Dittelsheim-Heßloch und für die Einwohner von Frettenheim für die Fahrt zum Supermarkt nach Hillesheim zu nutzen, ist diese Voraussetzung erfüllt.

Wir werden uns intensiv um dieses Projekt kümmern, damit es endlich umgesetzt wird!

Ihre SPD-Fraktion im Gemeinderat

Radwege-wo sind sie geblieben?

Radweg für Dittelsheim-Heßloch

 

Wo bleibt der Radweg?

 

Zurecht fragen sich die Einwohner von Dittelsheim-Heßloch, wann endlich der Radweg eingerichtet wird, auf den die Bürger seit Jahren warten.

Bereits 2014 wurden 60.000 EUR in den Haushalt der Ortsgemeinde eingestellt, mit dem Ziel einen Radweg nach Frettenheim einzurichten. Alle Fraktionen waren dafür und auch der Gemeinderat von Frettenheim sprach sich für das Vorhaben aus. Dieses wurde aber nicht zeitnah umgesetzt, weil zunächst von der VG geprüft werden sollte, welche Fördermöglichkeiten dafür in Anspruch genommen werden könnten. Dieser Prozess zieht sich nun seit Jahren hin und verständlicherweise wächst inzwischen der Unmut in der Bevölkerung, weil sich noch immer kein Realisierungstermin abzeichnet. Das Argument der fehlenden Förderung akzeptieren die Einwohner inzwischen nicht mehr, nachdem in der Nachbargemeinde Gau Odernheim dieses Jahr ein Radweg nach Biebelnheim für mehr als 600.000 EUR eröffnet und inzwischen auch eine durchgängig befestigte Verbindung von Gau Odernheim nach Hillesheim fertiggestellt wurde.

 

 

„Warum kriegt ihr das nicht hin?“ Diese Frage wird uns nun immer öfter gestellt.

Als die SPD-Fraktion nach der Anfrage eines Bürgers in der Gemeinderatssitzung am 21.8.2018 das Thema wieder aufgriff, erläuterte VG-Bürgermeister Wagner  die aktuelle Radwegesituation in der Verbandsgemeinde und gestand ein, dass für die Ortsgemeinden Dittelsheim-Heßloch und Frettenheim die Anbindung an das Radwegenetz im Süden der Verbandsgemeinde fehlt, konnte aber keine absehbare Lösung für dieses Problem anbieten. Das Radwegekonzept, das Herr Wagner 2017 den Ortsbürgermeistern vorstellte und weiterentwickelt werden sollte, tritt seither auf der Stelle. Für die Schließung der damals festgestellten Lücken gibt es offenbar noch immer weder einen Plan, noch einen Termin. Die Einrichtung eines Radweges entlang der L425 Richtung Westhofen wurde beim Neuausbau derselben versäumt. Auch die von uns favorisierte Anbindung an das überregionale Radwegenetz im Norden – zunächst an den Selztalradweg - wurde bislang nicht weiterentwickelt. Man befinde sich in Gesprächen mit dem Winzer- und Bauernverein, da die Radwegeverbindungen vorzugsweise auf Wirtschaftswegen verlaufen sollen, lautete lediglich Herrn Wagners Begründung.

 In der anschließenden Diskussion wurden wieder die alten Bedenken der Bauern und Winzer vorgetragen, dass mit dem Radverkehr auf Wirtschaftswegen mit Konflikten bei der Bearbeitung der anliegenden Flächen zu rechnen sei und wer für Beseitigung der durch die Landwirtschaft verursachte Verschmutzung der Radwege zuständig sein solle. Schließlich stellte man sogar die Frage: „Wofür brauchen wir denn Radwege?“

Ganz abgesehen vom Faktor Tourismus müssen wir offenbar noch einmal daran erinnern, dass etliche Kinder aus Frettenheim die Kindergärten und die Schule in Dittelsheim-Heßloch besuchen. Diese würden im Sommer gerne mit dem Rad kommen. Bisher nutzen aber weder die Kinder noch die Eltern das Fahrrad, da der Weg auf der Landstraße einfach zu gefährlich ist.

Außerdem gibt es inzwischen einen Supermarkt in Hillesheim. Dieser wäre von Frettenheim aus problemlos mit dem Fahrrad zu erreichen, so dass man nicht zwingend mit dem Auto zum Einkaufen fahren müsste.

Offenbar sind die Bauern und Winzer in Gau-Odernheim diesbezüglich ein ganzes Stück weiter. Denn die neu geschaffene Verbindung nach Hillesheim führt auf Gau-Odernheimer Gemarkung ein ganzes Stück weit durch Weinbergsgelände und wurde trotzdem problemlos realisiert.

Für die Anbindung von Dittelsheim-Heßloch an diesen Radweg müssten ca. 800 m vom Sportplatz in Dittelsheim bis zum Betonweg befestigt werden. Weitere 400 m bis zum Frettenheimer Wasserhäuschen und von dort noch weitere 300 m, bis der Teerweg wieder beginnt, kämen dazu. Dann wäre die Verbindung nach Frettenheim fertig. Von Frettenheim aus fehlen nur ca. 200 m am ehemaligen Hillesheimer Bahnhof und die Verbindung wäre komplett. Diese Variante, bei der lediglich 1,7 km befestigt werden müssten, dürfte deutlich unter dem Preis von 600.000 EUR liegen, die allein der Radweg nach Biebelnheim gekostet hat.

Inzwischen haben wir Kontakt aufgenommen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) in Mainz, um zu klären, wie uns deren Organisation bei unserem Vorhaben unterstützen könnte. Dort zeigte man sich durchaus interessiert an der Idee die beiden Ortsgemeinden Dittelsheim-Heßloch und Frettenheim an das überregionale Radwegenetz anzubinden. Schließlich hätten wir auch in touristischer Hinsicht einiges zu bieten.  Wir sprachen diesbezüglich über den Kloppberg, die Heidenturmkirche, den Jüdischen Friedhof, die Mariensäule, den Weißen Stein und Frau Tsudome, die Geschäftsführerin des ADFC, sagte zu, mit Bürgermeister Wagner und dem Ortsbürgermeister von Hillesheim dazu Kontakt aufzunehmen, um die Möglichkeit einer Realisierung zu erörtern.

Bei uns hat das Thema inzwischen Priorität 1. Deshalb werden wir weiter am Ball bleiben und dafür sorgen, dass es in jeder Gemeinderatssitzung angesprochen wird. 2019 im Mai ist wieder Kommunalwahl. Bis dahin wollen wir eine verbindliche Aussage, wie und bis wann die Realisierung des Radweges erfolgt.

 

Ihre SPD-Fraktion im Gemeinderat

Antrag der SPD-Fraktion zum Radweg

Antrag der SPD-Fraktion Dittelsheim-Heßloch/Frettenheim zum Ausbau eines Wirtschaftsweges als Radweg zwischen den Ortsgemeinden Dittelsheim-Heßloch und Frettenheim

 

Bereits vor einigen Jahren haben Dittelsheim-Heßloch und Frettenheim beschlossen, einen Wirtschaftsweg zwischen den beiden Ortsgemeinden als Radweg auszubauen. Dieser Wirtschaftsweg verbindet den Betonweg der am Ortsausgang von Dittelsheim Richtung Gau Odernheim beginnt und nach Osten in Richtung Hillesheimer Chaussee verläuft mit der Ortsgemeinde Frettenheim. Von Frettenheim aus ist bereits ein Stück asphaltiert. Somit müssten in der Gemarkung Frettenheim noch ca. 200 m und in der Gemarkung Dittelsheim ca. 400 m ausgebaut werden. Die angrenzenden Weinbergsreihen verlaufen parallel zum Wirtschaftsweg, so dass sich durch den Radweg keine Benachteiligung für die Bewirtschaftung ergeben würde. Die Realisierung wurde seinerzeit zurückgestellt, weil die erwartete Förderung durch die Europäische Union für den Ausbau nicht erfolgte.

Nachdem aktuell von der VG ein Gesamtkonzept für die Radwege in der Verbandsgemeinde erstellt wird, halten wir es für angebracht, den ursprünglichen Plan wieder aufzugreifen und nun den Radweg zu realisieren, der die beiden Ortsgemeinden verbinden soll.

Zwischen Dittelsheim-Heßloch und Frettenheim existiert eine enge Beziehung, beispielsweise durch die gemeinsam genutzten Kindergärten, die Grundschule, wie auch durch die Kirchengemeinden, denen beide Ortsgemeinden angehören. Deshalb ist es naheliegend, auch einen Radweg als Verbindung zu schaffen, der beispielsweise genutzt werden kann für Frettenheimer Einwohner um Veranstaltungen in Dittelsheim-Heßloch zu besuchen (z.B. Kerb, Wein und Kultur) und umgekehrt.  Beide Gemeinden begreifen sich beim Thema Radweg als Partner, da leider für beide aktuell keine Anbindung an das Radwegenetz der Verbandsgemeinde existiert.

Deshalb stellt die SPD-Fraktion Dittelsheim-Heßloch/Frettenheim den Antrag, diesen Radweg in das Gesamtkonzept der VG aufzunehmen, so dass er gefördert wird und eine Realisierung zeitnah erfolgen kann.

Mit dem Bürgermeister von Frettenheim hat dazu bereits ein Gespräch stattgefunden. Bernd Weber begrüßt und befürwortet die Maßnahme und hat signalisiert, dass Frettenheim ebenfalls stark an der Umsetzung interessiert ist. Er weist darauf hin, dass bereits ein befestigter Wirtschaftsweg von Frettenheim zum ehemaligen Bahnhof Hillesheim vorhanden ist, der als Verbindungsweg zum Radweg nach Dolgesheim genutzt werden kann, von wo aus durchgängig ein Radweg nach Oppenheim und auch zum Selztalradweg existiert.

Wir stellen den Antrag zunächst im Ortsgemeinderat zur Diskussion und bitte die Fraktionen von CDU und FWG um ihre Unterstützung für dieses Anliegen.

Antrag der SPD-Fraktion zum Flächennutzungsplan 2017

Fraktion

Antrag der SPD- Fraktion zum neu zu verabschiedenden Flächennutzungsplan der Gemeinde Dittelsheim- Heßloch

 

Die SPD- Fraktion stellt den Antrag, die für Wohnbebauung vorgesehene Fläche, die sich südlich an die ehemalige Bahntrasse anschließt, durch den Wirtschaftsweg zu begrenzen, der beim Grundstück Heilgebaumstraße 24 in die Heilgebaumstraße mündet und somit auf der dem Kloppberg zugewandten Seite (aktuell Weinbergsgelände) keine Möglichkeit zur Wohnbebauung vorzusehen.

Dieser Antrag wird unterstützt von allen Anwohnern der oberen Heilgebaumstraße – insgesamt 6 Familien - , deren Wohnhäuser im Randbereich liegen und deren Grundstücke jenseits des Wirtschaftsweges an das oben genannte, dem Kloppberg zugewandte Gebiet angrenzen.

Der verbale Antrag eines Winzers, einen Teil seines oben genannten Weinbergsgeländes, das jenseits des Wirtschaftsweges liegt und direkt an die bestehende Bebauung angrenzt, weiter als Baugelände im Flächennutzungsplan zu berücksichtigen, wurde damit begründet, dass durch die Angrenzung an ein zukünftiges Wohngebiet für ihn ein erhöhter Aufwand bei der Bearbeitung entsteht.

Diesem Einzelinteresse stehen die Interessen von 5 Hauseigentümern bzw. 6 Familien gegenüber. Diese würden neben dem Verlust an Wohnqualität durch die jetzt unverbaute Aussicht auch eine erhebliche Wertminderung ihrer Immobilien erfahren, da Immobilien in Randlage automatisch um mindestens 10.000 EUR höher bewertet werden, als gleichwertige Immobilien in Innenlage.

Auch einen Nachteil für die Bewirtschaftung der Weinbergsfläche können wir nicht erkennen, da die Rebzeilen parallel zum Wirtschaftsweg angelegt sind und die Bearbeitung derselben somit unverändert und ohne Einschränkung möglich ist.

Deshalb schlagen wir vor, dass die Möglichkeit der Wohnbebauung an dem oben genannten Wirtschaftsweg endet und stattdessen die Planfläche für Wohnbebauung nach Osten in Richtung des Ortsteils Heßloch um die frei werdende Fläche erweitert wird.

Dies hat den Vorteil, dass in diesem Gebiet am ehemaligen Bahndamm keine Randbebauung existiert und dort die Nachteile, die sich für die Anwohner der Heilgebaumstraße ergeben würden, nicht auftreten können. Weiterhin würden wir damit auch dem Grundsatz Rechnung tragen, die Dorfentwicklung und damit die zukünftige Bebauung so anzulegen, dass die beiden Ortsteile zusammenwachsen.

Somit hätte die Gemeinde bei dieser Vorgehensweise keinen Nachteil: Die frei werdende Fläche stände an anderer Stelle weiter für Wohnbebauung zur Verfügung, die Anwohner der oberen Heilgebaumstraße würden die Vorteile der Randbebauung behalten und die mögliche Wohnbebauung würde in Richtung Heßloch erweitert, also in die Richtung, in die perspektivisch die Weiterentwicklung der Bebauung dieses Gebietes vorgesehen ist.

 

Ihre SPD-Fraktion im Gemeinderat

 

Anlage: Unterschriftsliste der betroffenen Anwohner in der oberen Heilgebaumstraße

Unterschriftsliste der betroffenen Anwohner in der oberen Heilgebaumstraße zum Antrag der SPD- Fraktion

Personelle Veränderung der Fraktion im Gemeinderat

Zum März 2017 hat sich eine personelle Veränderung der Fraktion im Gemeinderat von Dittelsheim-Heßloch ergeben.

Frau Susanne Wetzel gab aufgrund persönicher Gründe ihr Mandat ab.

Aufgrund des Ergebnisses der Kommunalwahl 2014 folgt Hans-Peter Winter als Nachrücker in den Gemeinderat.

Wir danken Susanne Wetzel für ihre jahrelange Arbeit für die Gemeinschaft und wünschen Hans-Peter Winter einen guten Start.

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