[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Dittelsheim-Heßloch-Frettenheim.

Rats-News :

Jahresrückblick 2009

Thema: Entfernung der Schwelle auf der Straße zum Kloppberg

Die SPD-Fraktion hat in der Gemeinderatssitzung am 24.11. gegen die Entfernung der Schwelle auf der Straße zum Kloppberg gestimmt, da diese ihren Zweck zur Ableitung des Wassers erfüllt und die SPD-Fraktion die vom Bauern- und Winzerverband vorgebrachten Nachteile beim Überfahren der Schwelle nicht für stichhaltig hält.
Leider wurden wir mit den Stimmen der CDU und der FWG überstimmt.
Nun soll die Schwelle entfernt werden und zur Ableitung des Wassers soll die Fahrbahn angeschrägt werden, so dass dieses weiterhin in den Vorfluter ablaufen soll. Wir bezweifeln, dass die Straße so schräg gelegt werden kann, dass sie diese Aufgabe erfüllt. Deshalb halten wir auch den Preis von über 13.000 EUR für diese Maßnahme für nicht angemessen.
Trotzdem wird nun wohl die Umsetzung erfolgen.
Aus den angeführten Gründen werden wir das Ergebnis kritisch im Auge behalten und sicher erneut auf die Tagesordnung bringen, wenn die Ableitung des Wassers nicht weiterhin in dem Maß erfolgt, wie das zur Zeit der Fall ist.

Thema: Antrag der SPD-Fraktion zur Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in der Heilgebaumstraße

Die SPD-Fraktion stellte in der Gemeinderatssitzung am 3.11. den Antrag zur Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in der Heilgebaumstraße zwischen Fleckmauerstraße und Einmündung Gartenstraße in beiden Richtungen.

Begründung.
Im Bereich zwischen Fleckmauerstraße und Einmündung Gartenstraße ist die Heilgebaumstraße so schmal, dass auf beiden Seiten kein Gehweg existiert. Für ältere Menschen sowie Familien mit Kleinkindern besteht in diesem Abschnitt eine erhöhte Gefahr, da die Hofeingänge und Treppenabgänge der anliegenden Häuser direkt auf die Straße führen. Dass Kinder beim Verlassen des Hofes bzw. des Hauses direkt auf die Straße laufen, ist selbst bei bestmöglicher Beaufsichtigung nicht immer auszuschließen. In einem solchen Fall könnte ein Fahrzeug, das mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h die Straße befährt, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand gebracht werden, was zu schwerwiegenden Unfällen führen könnte.
Da die Straße in diesem Bereich so schmal ist, ist es angebracht mit angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit zu fahren, was aber leider nicht immer der Fall ist.
Aus diesem Grund beantragt die SPD-Fraktion diesen Abschnitt mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h zu versehen, um Autofahrer auf die Gefährdungssituation aufmerksam zu machen und die Gefahr von Unfällen zu verringern. Da es sich um einen verhältnismäßig kurzen Abschnitt handelt, würde daraus für den Durchgangsverkehr keine nennenswerte Beeinträchtigung entstehen.

Die Entscheidung über den Antrag wurde vertagt, weil im Jahr 2010 im Zuge der Verkehrsschau geprüft werden soll, ob noch weiter Straßen in die Geschwindigkeitsbegrenzung einbezogen werden sollen.

Thema: Das Jahr 2009

Das Jahr 2009 war geprägt durch die Kommunalwahl im Mai und die Bundestagswahl im September. Der Wahlkampf hat viel Kraft gebunden.
Trotzdem hat der Gemeinderat unter aktiver Mithilfe der SPD-Fraktion in diesem Jahr einiges umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht. Hier die wichtigsten Maßnahmen:

Da wäre zunächst zu erwähnen die Winterkerb, die der Gemeinderat zusammen mit weiteren Helfern auf die Beine gestellt hat und die bei der Bevölkerung sehr gut ankam. Angespornt durch diesen Umstand gelang es dann im Sommer auch wieder die Sommerkerb durchzuführen, die ein voller Erfolg wurde.

Die Zisterne an der Eiche in Heßloch – eine Forderung der Feuerwehr - wurde auf Veranlassung des Gemeinderats instand gesetzt, so dass sie jetzt für die Wasserentnahme durch die Feuerwehr wieder zur Verfügung steht.

Der Auftrag für den Laufsteg auf dem Dach des gemeindeeigenen Hauses neben der evangelischen Kirche in Dittelsheim – eine Forderung der Feuerwehr - wurde vergeben aber leider noch nicht umgesetzt.

Der Anbau am Kindergarten Regenbogen und der Erweiterungsbau am Kindergarten „Arche Noah“ wurden beschlossen und sollen 2010 umgesetzt werden. Die Landeszuschüsse sind bereits zugesagt. Die Zusage der Kreiszuschüsse wird für das 1. Quartal 2010 erwartet.

Zum Ende der Legislaturperiode wurde das von allen Fraktionen getragene gemeinsame Konzept zur Weiterentwicklung unseres Ortes verabschiedet, das Aussagen macht zu den Themen

-Radweg nach Frettenheim
-TSG-Halle
-Neugestaltung der Ortsplätze
-Kulturhof.

Auch hier wurde schon einiges in die Wege geleitet:

Der Radweg nach Frettenheim ist beschlossen, sowohl bei uns, wie auch im Gemeinderat Frettenheim und soll 2010 eingerichtet werden. Die Zuschüsse sind beantragt.

Die TSG-Sporthalle soll 2010 von der Gemeinde erworben und anschließend saniert werden.

Für die Dorfplätze an der Eiche in Heßloch und an der evangelischen Kirche in Dittelsheim sollen von Studenten der Universität Kaiserslautern Vorschläge zur Neugestaltung erarbeitet werden.

Was den Kauf eines Anwesens zur Einrichtung eines Kulturhofes angeht, warten wir auf ein interessantes Angebot.

Mit der Beratung des 1. Doppik-Haushalts für unsere Gemeinde beschließen wir die Gemeinderatsarbeit für 2009.

Wir wünschen Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2010.

Ihre SPD-Fraktion im Gemeinderat

Aus der SPD Fraktion 23. September 2009

Ausschussbesetzung und Erweiterungen der KiTas "Regenbogen" und "Arche Noah"

Aufgrund des Sitzverhältnisses im Gemeinderat stellt die SPD je Ausschuss 2 Mitglieder sowie entsprechende Stellvertreter. Einzige Ausnahme bildet der Bauauschuss der KiTa Arche Noah.

In der Gemeinderatssitzung vom 23. Sept 2009 wurden nachfolgende Ausschussmitglieder der SPD benannt und gewählt.

Ausschussbesetzung der SPD

Haupt- und Finanzausschuss:
Franz Gruber und Stefan Piehler
(Stellvertreter: Susanne Wetzel und Rainer Willmann)

Rechnungsprüfungsausschuss:
Susanne Wetzel und Rainer Willmann
(Stellvertreter: Franz Gruber und Stefan Piehler)

Bauausschuss:
Susanne Wetzel und Werner Koob
(Stellvertreter: Rainer Willmann und Jürgen Hesselbarth)

Ausschuss für Weinbau- und Landwirtschaft:
Franz Gruber und Astrid Schmitt
(Stellvertreter: Susanne Wetzel und Ilke Meixner)

Friedhofsausschuss:
Rainer Willmann und Helmut Wetzel
(Stellvertreter: Susanne Wetzel und Cornelia Wiedeck)

Ausschuss für Dorfentwicklung, Umwelt und Fremdenverkehr:
Stefan Piehler und Ute Bach
(Stellvertreter: Rainer Willmann und Jutta Raudnitzky)

Jugend- und Sozialausschuss:

Susanne Wetzel und Jutta Raudnitzky
(Stellvertreter: Rainer Willmann und Ute Bach)

Ausschuss für Kultur und Sport:
Rainer Willmann und Astrid Schmitt
(Stellvertreter: Stefan Piehler und Simone Leu)

Bauausschuss KiTa Arche Noah:
Stefan Piehler
(Stellvertreterin: Susanne Wetzel)

Wir möchten uns an dieser Stelle für das Engagement der oben aufgeführten Personen bedanken; insbesondere bei denen, die nicht dem Gemeinderat angehören.

Erweiterungsbauten der KiTas "Regenbogen und Arche Noah"

In der Bauausschußsitzung vom 26.08.09 wurden vom Architekt Herrn Kappler die Pläne für die Erweiterungen der KiTas "Regenbogen und Arche Noah" vorgestellt und diskutiert.
Das Ergebnis wurde von Herrn Ortsbürgermeister Fuhrmann in o.a. Sitzung den Ratsmitgliedern vorgestellt.
Der Gemeinderat beschloss, dass beide KiTas jeweils einen Anbau erhalten.

Ihre SPD im Gemeinderat

Aus der SPD-Fraktion 15.09.2010 -Frettenheim-

Bestellung der Bauausschussmitglieder

Am 15.09.2009 wurden in der Ratssitzung
2 Mitglieder der SPD in den Bauausschuss benannt und gewählt:

Erich Borrmann und Stephanie Künneken
(Stellvertreter: Gisela Wrobel und Anton Dressler)

Herzlichen Glückwunsch.

Aus der SPD-Fraktion 20. August 2009 -Frettenheim-

In der Ratssitzung vom 20.08.09 wurden unter anderem die Themen Spielstraße „In den Steinzeilen“ und die Errichtung eines Funkmastes zwecks schnellerer Internetverbindung behandelt:

Spielstraße
Die Straße "In den Steinzeilen" ist als Spielstraße ausgewiesen. Demnach darf auch nur in den 18 gekennzeichneten Parkflächen das Kraftfahrzeug abgestellt werden. Doch das genüge nach Meinung der Anwohner nicht mehr.
Im Mai 2009 wurde die neue Parkflächenmarkierung aufgrund Hinweise der Verwaltung aufgebracht, da die bisherige, in Eigenleistung eingezeichnete, nicht mehr vorhanden war. Diese ist jedoch in einer Spielstraße zwingend vorgeschrieben.

Herr Ortsbürgermeister Weber hatte den Anwohnern die Möglichkeit zur Äußerung gegeben.
Es lagen zwei Anträge zur Entfernung der Beschilderung vor.
Was dabei aber übersehen wurde ist, dass dann auch wieder die Begrenzungslinien entfernt werden müssten.
Deshalb entschloss sich der Gemeinderat dafür, die bisherige Situation bestehen zu lassen, da zumal jedem Anwohner rechnerisch 1 ½ Parkplätze vor seinem Haus zur Verfügung stehen.
Ein Problem besteht aber im Bereich der Wendeschleife. Dass diese ihrer Bestimmung gerecht werden kann, werden wohl 2 Parkbuchten wegfallen.

Der Standpunkt der SPD- Fraktion: Aufgrund der Tatsache, dass die Entfernung der Beschilderung und der Linien das Dreifache koste wie das Anbringen, könne der Antrag nicht unterstützt werden. Dies wurde deutlich herausgestellt. Zudem ist in einer ausgezeichneten Spielstraße automatisch die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Schrittgeschwindigkeit, d.h. 4- 6 km/H, begrenzt, so dass dies insbesondere der Sicherheit der dort lebenden Kinder dient.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Internet
Das Thema „schnelles Internet per Funkverbindung“ war ein weiterer Punkt in der Ratssitzung.
Der Gemeinderat hat beschlossen, noch weitere Angebote für die Errichtung eines Antennenmastes einzuholen.
Ein Internet- Provider wurde mit der Firma "DSL Rheinhessen" gefunden. Bereits bei der Ratssitzung im April lag ein Angebot zur schnellen Datenversorgung vor .
Es fehlt nur die Aufstellung des notwendigen Funkmastes.
Die Kosten hierfür sollten jedoch 5000 Euro nicht übersteigen.
Die Gemeinde soll Eigentümer des Mastes sein, da man in der Auswahl der DSL- Anbieter flexibel sein möchte und diesen daher dem Provider lieber vermiete, als sich abhängig zu machen.
Es lag zum Zeitpunkt der Sitzung ein Angebot vor. Der vorgegebene Kostenrahmen von höchstens 5000 Euro sei eingehalten worden. Trotzdem wollte der Gemeinderat hier nicht sofort den Auftrag erteilen, sondern noch weitere Angebote einholen.

Der Standpunkt der SPD- Fraktion: Richtig so. Es ist nur ratsam, sich noch weitere Angebote einzuholen. Es müsse zwischen den Anbietern das Preis- /Leistungsniveau bei gleichzeitiger Abschätzung der Arbeitsgüte verglichen werden.

Ihre SPD- Fraktion im Gemeinderat Frettenheim

Aus der SPD Fraktion 14. April 2009

Ein Konzept für unsere Heimat
Dittelsheim- Heßloch

Die Ratsfraktionen im
Ortsgemeinderat Dittelsheim- Heßloch
2009

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

das nachstehende Konzeptpapier wurde gemeinsam durch alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen entwickelt. Es stellt eine erste Ideensammlung dar, welche als Grundlage für weitere, nachhaltige Diskussionen um die zukünftige Entwicklung unserer Ortsgemeinde dienen soll. Viele Punkte wurden in der Vergangenheit bereits losgelöst voneinander diskutiert und auch in Teilen auf den Weg gebracht. Dennoch verlangt eine nachhaltige Dorfentwicklung eine ganzheitliche Betrachtung aller potentiellen Projekte und die Integration in ein umfassendes Gesamtkonzept. Diese Ideensammlung soll als Basis für ein gemeinsam zu erarbeitendes Dorfentwicklungskonzept dienen. Einer Agenda, welche die Leitlinien für die kommenden Jahre vorgeben kann.
Wir verstehen dieses Papier als eine Vision des gesamten Ortsgemeinderates. Alle Fraktionen finden sich hierin wieder. Wir freuen uns daher auf eine anregende und zukunftsorientierte Diskussion zum Wohle unserer Heimat.

Ihre Fraktionen im
Ortsgemeinderat Dittelsheim- Heßloch

Dittelsheim- Heßloch im April 2009

Ausgangslage

Alle im Rat vertretenen Fraktion, sowie der Ortsvorstand, haben über die vergangenen zwei Jahre hinweg das Projekt „Bau einer Mehrzweckhalle“ in Dittelsheim- Heßloch unterstützt und alle notwendigen Planungen vorangebracht. Leider musste trotz großem Sparwillen erkannt werden, dass ein Hallenneubau in der angedachten Form leider aus Kostengründen nicht möglich ist. Als notwenige Konsequenz wurde der Hallenneubau daher zurückgestellt.
Die Entscheidung zur Zurückstellung beinhaltet aber auch eine Fortführung weiterer Konzeptentwicklungen, um eine Alternative zu den bisherigen Planungen zu erarbeiten.

Zwei Wege ein Ziel

Der Hallenneubau sollte, hier waren sich alle Beteiligten einig, dem sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben eine Heimat bieten. Diese Kombination war allerdings auch mit einem großen Kostenansatz verbunden. Deshalb ist es nun angebracht, die beiden Einzelansprüche an dieses Projekt zu trennen und losgelöst voneinander weiterzuentwickeln. Das heißt eine Trennung von sportlichem und kulturellem/gesellschaftlichem Nutzen. Die Frage, die sich an diesem Punkt allerdings stellt, lautet:

Wie lassen sich beide Bereiche getrennt voneinander weiter entwickeln?

Dörfliche Infrastruktur nutzen

Eine mögliche Alternative wäre, dass der Bereich des Sportes weiterhin in der TSG Halle, im Ortsteil Dittelsheim, seine Entwicklungsmöglichkeiten haben kann. Dazu ist es aber notwenig, den bisherigen Zustand der Halle, durch entsprechende Maßnahmen, in einen verkehrsfähigen und zeitgemäßen Zustand zu bringen.
Durch diese Maßnahme könnte auch den größeren Veranstaltungen im Jahresablauf wieder eine entsprechende Plattform gegeben werden. Wie dies im Einzelnen aussehen könnte, muss eine detaillierte Planung, wie auch eine Kosten- / Nutzenbewertung zeigen.
Weitergehend könnten alle Aspekte des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in einer für die Ortsgemeinde vorteilhaften Form nicht nur eigenständig entwickelt, sondern auch qualitativ verbessert werden. Durch das Konzept Kulturhof Dittelsheim- Heßloch

Der Kulturhof

Dem Ursprungsgedanken folgend, dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Dittelsheim- Heßloch eine eigene Heimat zu geben, bietet sich gerade im Ortsteil Heßloch, in vielerlei Hinsicht die Chance, diesen Ansatz auch zu verwirklichen.
In unserer Ortsgemeinde sind, trotz einem beständigen Wandel, noch viele Hofgüter in Ihrer ursprünglichen Fassung und Gestalt erhalten. Es sind einmalige architektonische Zeugen vergangener Zeiten, die auch für die Nachwelt erhalten werden müssen. Die Dichte solcher Gutshöfe ist gerade im Ortsteil Heßloch in einem entsprechenden Maß gegeben. Daher könnte ein möglicher Ansatz sein, einen solchen Hof im Ortsteil Heßloch, sukzessive zu einem Kulturhof zu verwandeln, der dem kulturellen Leben in unserer Doppelgemeinde in vielerlei Hinsicht neue Perspektiven geben kann.

Mit dem möglichen Raumangebot, das es hier zu entwickeln gilt, sind auch einzelne Projekte, wie etwa der angedachte Jugendraum, Räumlichkeiten für Vereine, das Dorfarchiv oder auch ein Dorfmuseum umsetzbar. Scheunen bieten zusätzlich, als Herzstück eines solchen Hofes, Platz für größere kulturelle Ereignisse. Ebenso werden kleinere Weinfeste, Weihnachtsmärkte und andere Events mit dem nötigen Charme unserer Heimat versehen. Dadurch gewinnt eine solche Veranstaltung nicht nur Ambiente, sondern auch Herz.
Um dieses Projekt umsetzen zu können, muss die Entwicklung des dörflichen Immobilienmarkts beachtet und in einem entsprechenden Maß in die Gesamtkonzeption einbezogen werden.

Unser gesellschaftliches Leben im freien, oder
zwei Mittelpunkte ohne Glanz

Dittelsheim- Heßloch als Doppelgemeinde besitzt in seiner historisch gewachsenen baulichen Entwicklung zwei geografische Mittelpunkte. Sowohl das Umfeld zwischen der Gaststätte zur Eiche und dem Marienstandbild im Ortsteil Heßloch, als auch der Kirchplatz vor der evangelischen Kirche im Ortsteil Dittelsheim, stellen diese Mittelpunkte im Ortsbild der Doppelgemeinde dar.
Beide Bereiche sind in Ihrer Bebauung seit je her Treffpunkte des dörflichen Lebens. Aufgrund zahlreicher Umgestaltungsmaßnahmen verloren beide Plätze ihre ursprüngliche historische Fassung und Ausstattung.
Im Bereich um die Gaststätte zur Eiche im Ortsteil Heßloch ist die Platzstruktur nicht mehr erkennbar.
Im Bereich des Kirchplatzes im Ortsteil Dittelsheim, hat gerade auch der Weihnachtsmarkt im Jahr 2008 gezeigt, dass der Platz in keinem verkehrsfähigen oder touristisch vermarktungswürdigen Zustand mehr ist. Insbesondere bei starken

Regenfällen bietet sich dem Betrachter, trotz oberflächlicher Aufbringung von Befestigungsmaterial, ein nicht annehmbares Bild.
Beide Plätze besitzen in Ihrer Umbauung Potenzial, welches es gerade zur touristischen Vermarktung zu nutzen gilt. In beiden Fällen ist eine Entwicklung erstrebenswert, die diese Bereiche zur ersten Adresse unserer Ortsgemeinde werden lässt.
Daher sollten alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, die eine Umgestaltung als optisch ansprechende Bezugspunkte im Dorfbild zur Folge haben.
Um dieses Projekt weiter verfolgen zu können ist es notwendig, dass Verhandlungen mit den beiden Eigentümern zum nächstmöglichen Termin aufgenommen werden.

Radfahren verbindet…

… Wege verbinden. Und als solcher Weg der Verbindung wurde und wird die Anbindung der Ortsgemeinde Dittelsheim- Heßloch an den Selztalradweg gesehen. Dies kann, in unserem Fall, am geografisch günstigsten über die Ortsgemeinde Frettenheim realisiert werden. Eine kosteneffektive Möglichkeit wäre es, hier die bereits vorhandenen betonierten Feldwege in eine Radwegeverbindung nach Frettenheim einzubeziehen. Das noch nicht ausgebaute Teilstück dazwischen könnte, durch eine finanzielle Anstrengung beider Ortsgemeinden, in einen radtauglichen Zustand gebracht werden.
Die notwendigen Abstimmungsgespräche mit der Ortsgemeinde Frettenheim sind bereits angestoßen.

Abschließende Bemerkung

Bei allen Vorhaben gilt es zu beachten, dass unser Bundesland mit rund 800 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm zwei bedacht werden soll. Insbesondere in der Anfangsphase dieser Investitionsförderung ergeben sich gute Möglichkeiten, auch als Ortsgemeinde mit entsprechenden Projekten, davon zu partizipieren. Dies betrifft insbesondere Aus- und Umbauten im bereits vorhandenen Bebauungsbestand. Wo immer möglich sollte auf eine schnelle Lösung hingearbeitet werden.

Der Gemeinderat Dittelsheim- Heßloch hat bisher beschlossen:

- Gespräche mit den Eigentümern der beiden Dorfplätze, der Hospitalstiftung, als auch evangelische Kirchengemeinde aufzunehmen, um eine weitere Diskussion zur Entwicklung der beiden Areale beginnen zu können.

- Gespräche mit der TSG Dittelsheim- Heßloch aufzunehmen, um eine mögliche Hallenvariante näher zu erörtern.

- Gespräche mit der Ortsgemeinde Frettenheim aufzunehmen, um die gemeinsamen Planungen für einen Radweg voranzutreiben.

SPD-Fraktion Dittelsheim-Heßloch 24. März 2009

Aus der SPD-Fraktion
Thema: Der Radweg nach Frettenheim

Wege verbinden. Deshalb ist es seit langem unser Ziel, Dittelsheim-Heßloch an das bestehende Radwegenetz in Rheinhessen anzubinden. Die einfachste Möglichkeit wäre die Anbindung an den Selztalradweg, der von Alzey über Gau-Odernheim Richtung Nierstein und dann nach Ingelheim an den Rhein führt. Hier verfolgten wir in der Vergangenheit das Ziel, zusammen mit den anderen Anliegergemeinden den ehemaligen Bahndamm von Dittelsheim über Frettenheim nach Hillesheim und Gau-Odernheim zu erwerben und darauf einen Radweg einzurichten, was aber immer an den überzogenen Preisvorstellungen des Deutschen Bahn scheiterte. Um das Projekt Radweg nicht immer weiter in die Zukunft zu verschieben, hat sich der Gemeinderat entschlossen, nun das Teilstück nach Frettenheim in Angriff zu nehmen und hier aus Kostengründen über die bereits vorhandenen betonierten Wirtschaftswege eine durchgängige Radwegeverbindung zu schaffen. Dafür muss ein noch nicht ausgebautes Stück an der Gemarkungsgrenze in einen radtauglichen Zustand gebracht werden.

Zunächst soll der Radweg über den Betonweg, der kurz nach dem Ortsausgang Richtung Gau-Odernheim rechts abzweigt, nach Frettenheim geführt werden. Dann soll er über zum Teil bereits betonierte Wirtschaftswege zum ehemaligen Bahnhof in Hillesheim weiterlaufen, von wo aus bereits jetzt eine Anbindung an den Selztalradweg existiert und zudem eine Weiterführung nach Gau-Odernheim geplant ist.

Der Ortsgemeinderat von Frettenheim hat der Planung dieses Vorhabens bereits zugestimmt. Auch unser Ortsgemeinderat hat sich mit dem Thema befasst und die Verwaltung beauftragt, einen Radweg nach Frettenheim zu planen, die Kosten zu ermitteln und die Möglichkeit der Bezuschussung zu prüfen.

In einer zukünftigen Ausbaustufe könnte dann der Wirtschaftsweg entlang dem ehemaligen Bahndamm vom Sportplatz in Dittelsheim bis zum Betonweg nach Frettenheim befestigt werden, so dass der Umweg über die Straße nach Gau-Odernheim nicht mehr notwendig wäre.

Ein Artikel in der Wormser Zeitung zu diesem Thema anlässlich der Gemeinderatssitzung in Frettenheim hat hier zu Irritationen geführt. Offenbar ist an einer Stelle nicht ganz klar, in welche Gemarkung ein Teil der auszubauenden Strecke fällt. Verbandsgemeindebürgermeister Wagner wird aus dieser Gemeinderatssitzung so zitiert, dass die Ortsgemeinde Dittelsheim-Heßloch die Kosten für den unklaren Teil der Strecke übernehmen soll. Wörtlich soll er gesagt haben: "Das würde ich denen aufs Auge drücken".

Der Standpunkt der SPD-Fraktion: Da die Radwegeverbindung beiden Ortsgemeinden Vorteile bringt, soll sie auch von beiden getragen werden. Das heißt, dass jede Ortgemeinde die finanziellen Aufwendungen für den Teil übernimmt, der in ihrer Gemarkung verläuft. Sollte es diesbezüglich tatsächlich Unklarheiten geben, wird man sich sicherlich einigen können. Wichtig ist, dass das Projekt jetzt in Angriff genommen und umgesetzt wird. Wir warten schon lange darauf.

Auch diesmal interessiert uns, wie Sie zu diesem Thema stehen. Was halten Sie von der Anbindung unseres Ortes an den Selztalradweg? Bitte teilen Sie uns ihre Meinung mit! Ganz einfach, indem Sie auf „Brief an den Ortsverein“ klicken und uns eine Nachricht zukommen lassen.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

SPD-Fraktion Dittelsheim-Heßloch 22. Februar 2009

Aus der SPD-Fraktion
Thema: Unsere Kerwe

Zum großen Bedauern vieler Einwohner ist die Kerwe 2008 ausgefallen. Der Grund lag darin, dass sich im Vorfeld nicht genug Helfer gemeldet hatten, um dieses zweifellos aufwändige Fest durchführen zu können. Aber sehr schnell wurde uns dann bewusst, was wir verlieren, wenn es die Kerwe nicht mehr gibt. Schließlich war sie all die Jahre das verbindende Großereignis im Ort, für beide Ortsteile und somit bereits ein Stück Tradition.

Aus dieser Erkenntnis entwickelte sich dann die Reaktion: Die Kerwe soll nicht sterben!

Wie aber soll sie zukünftig weitergeführt werden? Soll sie so bleiben, wie bisher? Oder gibt es neue Möglichkeiten, bessere Konzepte?

Bei der letzten Sitzung des Kulturrings im Jahr 2008 wurde angeregt, die Organisation der Kerwe in die Hände der Ortsgemeinde zu legen und diese Aufgabe dem Sport- und Kulturausschuss zu übertragen. Diese Überlegung entsprang unter anderem dem Gedanken, die Finanzierung der Kerwe abzusichern, da die Vereinsvertreter sich natürlich mit dem Gedanken befassten, wer die Aufwendungen trägt, wenn die Einnahmen der Kerwe nicht ausreichen, um die Ausgaben abzudecken.

Dem Gemeinderat war dieses Thema so wichtig, dass er es nicht an den Ausschuss verwies, sondern entschied, sich selbst damit auseinanderzusetzen.

Zunächst wurde die Idee geboren, mit einer Winterkerwe auszuprobieren, ob mit vertretbarem Aufwand in kurzer Zeit ein solches Ereignis auf die Beine zu stellen und durchzuführen ist. Gleichzeitig wollte der Gemeinderat aber auch ein Zeichen setzen, dass er die Kerwe auch weiterhin für machbar hält und dass er sie fortführen will. Als Ort wurde der Platz vor der Grundschule im Ortsteil Heßloch ausgewählt.

Für die organisatorischen Vorbereitungen im Vorfeld waren 3 Treffen notwendig.

Die SPD erklärte sich bereit, die nicht alkoholischen Getränke zu spenden, die CDU die hochprozentigen und die FWG stiftete den Wein.

Der Aufbau erfolgte am Samstagvormittag.

Die Kerwe selbst fand statt am Samstagnachmittag und -abend.

Der Abbau erfolgte am Sonntagvormittag.

Und das Ergebnis? Es hat nicht nur funktioniert. Nein, die Winterkerwe war ein voller Erfolg. Sie kam an, bei den Besuchern, machte allen Beteiligten Spaß und erwirtschaftete einen finanziellen Überschuss, der für die Durchführung der Sommerkerwe zur Verfügung gestellt wird.

Und das alles wurde organisiert und durchgeführt von den Mitgliedern des Gemeinderates und Mitgliedern der Ortsparteien, die sich bereiterklärt hatten, mitzuhelfen.

Damit war klar: Toll! Es geht!

Nun ging es im Gemeinderat darum, Ideen für die Neugestaltung der Sommerkerwe zu erarbeiten, die im Kulturring den Vereinen vorgeschlagen werden können. Diese möchten wir ihnen hier vorstellen:
Die Kerwe soll an einem anderen Wochenende stattfinden, um den Terminkonflikt mit dem Backfischfest in Worms zu vermeiden. Angedacht ist das letzte Ferienwochenende, also der 22./23. August.

Es soll kein Großzelt mehr aufgestellt werden, weil dieses teuer ist und zeitaufwendig im Auf- und Abbau.

Die Kerwe soll nicht mehr am Dorfgemeinschaftshaus stattfinden, sondern abwechselnd ein Jahr an einem geeigneten Platz im Ortsteil Dittelsheim und das nächste Jahr an einem Platz im Ortsteil Heßloch.

Jeder Verein ist frei in seiner Entscheidung, welchen Beitrag zur Kerwe er leistet, mindestens sollte es aber 1 Stand sein, den er betreibt.

Die Gemeinde finanziert das Rahmenprogramm, der Erlös aus den Angeboten der Vereine bleibt den Vereinen zur eigenen Verwendung.

Das Kerweessen könnte im Sportheim der jeweiligen Ortsgemeinde angeboten werden, in der die Kerwe stattfindet.

Damit verabschieden wir uns natürlich vom bisherigen Konzept, vom Termin und auch vom Ort der bisherigen Kerwe. Aber wir öffnen uns neuen Möglichkeiten und schaffen Raum für neue Ideen, die hoffentlich in vielfältiger Weise eingebracht werden. Wir können uns vorstellen, dass es funktioniert. Genau wie die Winterkerwe. Wollen wir es wagen? Sind Sie dabei?

Auch diesmal interessiert uns, wie Sie zu diesem Thema stehen. Was halten Sie von den oben aufgeführten Vorschlägen des Gemeinderates? Bitte teilen Sie uns ihre Meinung mit! Ganz einfach, indem Sie auf "Brief an den Ortsverein" klicken und uns eine Nachricht zukommen lassen.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

SPD-Fraktion Dittelsheim-Heßloch 5. Januar 2009

Aus der SPD-Fraktion

Thema: Entwicklung der beiden Kindergärten in unserer Gemeinde

Wir haben bei uns im Ort 2 Kindergärten, den gemeindeeigenen Kindergarten "Regenbogen" im Ortsteil Dittelsheim und den Kindergarten "Arche Noah" im Ortsteil Hessloch, in der Trägerschaft der Katholischen Kirche. Die beiden Einrichtungen haben insofern unterschiedliche Konzepte, als der Kindergarten "Arche Noah" neben einer Regelgruppe zwei integrative Gruppen unterhält, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen untergebracht sind, während der Kindergarten "Regenbogen" zusätzlich zu zwei Regelgruppen Plätze für Kleinkinder in einer Krippengruppe anbietet.

Beide Kindergärten sind ausgelastet, prüfen aber trotzdem, wie die Entwicklung ihrer Einrichtung für die kommenden Jahre aussehen könnte.

Aus diesem Grund hat der Kindergarten "Arche Noah" ein Konzept zur Erweiterung seines Angebotes erarbeitet, das unter anderem die Einrichtung einer integrativen Krippengruppe vorsieht (siehe dazu unsere letzte Veröffentlichung).

Dieses Konzept wurde vom Jugendamt leider abgelehnt mit der Begründung, dass in Zukunft im Kreis auf Einzelintegration (Betreuung einzelner behinderter Kinder in einem Kindergarten vor Ort) gesetzt werden soll. Gleichzeitig hat das Jugendamt mitgeteilt, dass bis zum kommenden Frühjahr geprüft wird, ob bei uns Bedarf für die Einrichtung einer weiteren normalen Krippengruppe besteht.

Somit warten wir nun die Entscheidung des Jugendamtes ab.

Die Position der SPD-Fraktion: Wenn diese Entscheidung positiv ausfallen sollte, weil der Bedarf sich bestätigt und somit die Einrichtung einer weiteren Krippengruppe vom Kreis gefördert wird, sind wir dafür, dass die Voraussetzungen für eine zusätzliche Krippengruppe geschaffen werden und diese eingerichtet wird.

Dies bedeutet allerdings, dass an einem der beiden Kindergärten ein Anbau notwendig wäre, weil Platz für eine weitere Gruppe weder in Dittelsheim noch in Heßloch zur Verfügung steht. Welcher der beiden Kindergärten für einen solchen Anbau besser geeignet ist, soll durch Architekt Kappler bereits vorab geprüft werden. Die endgültige Entscheidung müsste dann der Gemeinderat treffen.

Unabhängig davon soll nun 2009 auch der Umbau des Kindergartens "Regenbogen" in Angriff genommen werden , wo ein zusätzlicher Raum benötigt wird, weil der bisherige Turnraum seit der Einrichtung der Ganztagsbetreuung als Schlafraum genutzt wird. Hier ist also auf jeden Fall eine Erweiterung notwendig. Damit einher geht eine Prüfung der Einrichtungsgegenstände, die teilweise bereits jetzt ersetzt werden, weil sie die Anforderungen nicht mehr erfüllen. So wurden bereits die Fenster teilweise ausgetauscht und neue Rollos angebracht. Die Büroausstattung für das Betreuungspersonal wird neu angeschafft und der Personalraum neu gestrichen.

Alle diese Maßnahmen finden unsere volle Zustimmung.

Wir brauchen beide Kindergärten und müssen darauf achten, dass auch beide einem zeitgemäßen Standard entsprechen. Der Kindergarten "Regenbogen" ist inzwischen 30 Jahre alt, da ist es nachvollziehbar, dass sowohl am Gebäude selbst wie auch bei der Einrichtung Nachbesserungsbedarf besteht. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass die berechtigten Anforderungen der Kindergartenleitung und des Elternausschusses des Kindergartens Regenbogen im Jahr 2009 auch umgesetzt werden.

Natürlich interessiert uns auch, wie Sie zu diesem Thema stehen. Denn wenn wir ihre Interessen vertreten sollen, müssen wir ihre Position kennen. Bitte teilen Sie uns ihre Meinung mit! Ganz einfach, indem Sie auf Kontakt klicken und uns eine Nachricht zukommen lassen.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat
5. Januar 2009

- Zum Seitenanfang.