SPD Dittelsheim-Heßloch-Frettenheim

SPD Dittelsheim-Heßloch-Frettenheim

Rats-News

Jahresrückblick 2010

Thema: Jahresrückblick 2010

Zum Jahresabschluss 2010 möchten wir ihnen wieder einen Überblick geben über die wesentlichen Maßnahmen, die im Lauf dieses Jahres im Gemeinderat veranlasst oder umgesetzt wurden.

Geschwindigkeitsbegrenzung in der Heilgebaumstraße:
Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Heilgebaumstraße wurde von der SPD-Fraktion beantragt und im Zuge der Verkehrsschau im Sommer auch genehmigt. Leider hat die Verbandsgemeindeverwaltung die notwendigen Schilder bis heute noch nicht aufgestellt, obwohl Bürgermeister Wagner von uns wiederholt darauf angesprochen wurde und fest zugesagt hatte, die Schilder noch 2010 aufstellen zu lassen. Es ist für uns unverständlich, dass es so lange dauert, eine solche Maßnahme umzusetzen und wir verstehen auch nicht, dass Zusagen des Verbandsgemeindebürgermeisters nicht eingehalten werden.

Schwelle auf der Straße zum Koppberg:
Die Schwelle auf der Straße zum Koppberg wurde entfernt und die Fahrbahn zur Ableitung des Oberflächenwassers angeschrägt. Wir haben die Wirksamkeit geprüft und festgestellt, dass - entgegen unserer Bedenken - das Wasser auch bei starken Regenfällen abgeleitet wird. Trotzdem halten wir den Preis von 13.000 EUR für diese Maßnahme für unangemessen.

Kindergärten:
Die Erweiterung des Kindergartens "Regenbogen" um einen Schlafraum ist erfolgt. Dieser wurde im September fertig gestellt und in Betrieb genommen.

Die geplante Erweiterung des Kindergartens "Arche Noah" wurde nicht weiter verfolgt, nachdem das Sozialamt zu dem Ergebnis kam, dass der Bedarf für eine Erweiterung nicht mehr gegeben ist.

Mehrzweckhalle:
Das Projekt Mehrzeckhalle wurde auf Antrag der SPD-Fraktion wieder aufgenommen. Es liegen inzwischen mehrere Planungsentwürfe vor, die Anfang 2011 im Bauausschuss vorgestellt werden, bevor der Gemeinderat entscheidet, welches Konzept umgesetzt wird. Aufgrund der Entscheidung für den Hallenneubau wurde von dem Kauf der TSG-Halle Abstand genommen.

Über dieses Thema soll in einer Einwohnerversammlung im Januar 2011 informiert werden.

Kulturhof:
Auch der Ankauf eines Hofgutes mit der Zielsetzung des Umbaus zu einem Kulturhof wurde zurückgestellt, da zunächst die Finanzierung der neuen Mehrzweckhalle gesichert werden muss.

Ausweisung von Flächen für Windenergieanlagen:
Zur Ausweisung von Flächen für Windenergieanlagen wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst. Windenergieanlagen sollen in den vom regionalen Raumordnungsplan vorgesehenen Flächen im Ortsteil Heßloch gebaut werden dürfen. Auch über dieses Thema soll in einer Einwohnerversammlung im Januar 2011 informiert werden.

Umgestaltung der zentralen Ortsplätze:
Für die Umgestaltung der zentralen Ortsplätze, den Platz an der evangelischen Kirche im Ortsteil Dittelsheim und den Platz an der Eiche im Ortsteil Heßloch wurde der Lehrstuhl für Architektur an der Universität Kaiserlautern beauftragt, Gestaltungskonzepte zu erstellen.

Fahrradweg nach Frettenheim:
Der Fahrradweg nach Frettenheim wurde dieses Jahr leider noch nicht realisiert, weil die dafür benötigten Zuschüsse noch nicht bewilligt wurden. Wir hoffen, dieses Projekt 2011 umsetzen zu können.

Maßnahmen zur Dorfverschönerung:
Alle geplanten Maßnahmen zur Dorfverschönerung wurden inzwischen in Angriff genommen. Mehrere sind bereits umgesetzt. Alle übrigen werden 2011 weiter verfolgt und sollen bis Mitte 2011 abgeschlossen werden.

Natürlich werden wir von der SPD-Fraktion uns auch 2011 im Gemeinderat für ihre Belange einsetzen!

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2011.
Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

Planung der Mehrzweckhalle (17.10.2010)

Zu den Rats- News vom 8. Juli 2010 (bereits im Archiv 2010) ist mittlerweile zu ergänzen: Verschiedene Architekten wurden durch unsere Ortsgemeindeverwaltung angeschrieben, ob sie an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert sind, um den Neubau der Mehrzweckhalle zu realisieren. Nachfolgender Text wurde den Damen und Herren übersandt: ------------------------------------------------------------ Sehr geehrte Damen und Herren, wir beabsichtigen in unserer Gemeinde (2.200 Einwohner) eine Mehrzweckhalle zu bauen. Aufgrund des vorgegebenen Finanzrahmens von 2 Millionen Euro sind wir bei unseren Überlegungen zur Hallenplanung von einer „Standardlösung“ ausgegangen, die sowohl für den Schulsport als auch für Veranstaltungen der örtlichen Vereine und der Gemeinde geeignet sein soll. Bei der Definition der Voraussetzungen an die Mehrzweckhalle haben wir versucht, einen Rahmen einzuhalten, der die Anforderungen unserer Dorfgegebenheiten abdeckt und einem Standardtyp entsprechen könnte. D.h. wir gehen davon aus, dass ähnliche Lösungen bereits mehrfach realisiert wurden und hoffen, grundsätzlich auf eine bestehende Lösung zurückgreifen zu können. In diesem Zusammenhang haben wir entschieden, uns nicht von Beginn an ein bestimmtes Architektenbüro zu binden, sondern ausgesuchte Planungsbüros zu kontaktieren, die in der Lage sind, uns bereits bestehende Lösungen, bzw. entsprechende Lösungsvorschläge vorzustellen. Nachfolgend haben wir unsere Anforderungen dokumentiert, möchten aber darauf hinweisen, dass diese als Diskussionsgrundlage zu sehen sind. Anregungen, Verbesserungen und Optimierungsvorschläge sind selbstverständlich erwünscht. Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert sind, würden wir uns freuen, wenn Sie uns bis xxxxxx kontaktieren. Für unsere weiteren Vorbereitungen wäre es hilfreich, wenn Sie uns mit Ihrer Kontaktaufnahme bereits realisierte Objekte bzw. mögliche Lösungen nennen oder zeigen könnten. Für Interesse vorab vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen --------------------------------- Vorgaben/ Anforderungen für den Bau der Mehrzweckhalle in Dittelsheim-Heßloch Hallensaal:
  • 1 Sportfeld – (Einfeldvariante) Sportfläche B15*L27*H5,5 m (Mindestanforderung für den Schulsport einer Grundschule)
  • Feste Bühne ca. T6*B12 m, (nutzbar auch als Neben-/Sitzungsraum)
  • Saalmöbel sollten weitestgehend unter der Bühne verstaut werden können (ca.50 Tische und 300 Stühle)
Weitere Räume:
  • Kleiner Bühnennebenraum ca. 16 qm
  • 2 Umkleideräume für je ca. 15 Personen jeweils mit Duschen und Toilette
  • 2 Geräteräume jeweils 5,50*4,50 m mit je 1 Tor (ca. 3 m breit)
  • 1 Abstellraum 5,50*4,50 m mit 1 Tor (ca. 3 m breit)
  • Foyer mit Garderobe (max. 300 Besucher)
  • Besuchertoiletten für Damen und Herren + 1 Behindertentoilette
  • (Anzahl gem. Vorschriften)
  • 1 Küche mit Ausgabemöglichkeit nach draußen (entsprechend großes Fenster)
  • und in den Hallensaal; (ca. 30 qm incl. Vorrats- bzw. Lagerraum )
  • Mehrzweckraum für ca. 60 Personen
  • Technikraum
  • Finanzrahmen: max. 2 Mio EURO (Halle, incl. Ausstattung)
Sonstiges:
  • Niedrigenergiehalle
  • Energiekonzepte erwünscht

Aus der SPD Fraktion Dorfverschönerung

Thema: "Dorfverschönerung"

In der Sitzung am 24.8.2010 hat der Ausschuss für Dorfentwicklung, Umwelt und Fremdenverkehr einen Maßnahmenplan zur Dorfverschönerung aufgestellt, der insgesamt 27 Aufgaben umfasst.
Die Aufgaben wurden priorisiert und sollen abhängig von ihrer Einstufung sofort (Priorität 1), bis zum Jahresende (Priorität 2) oder spätestens bis zum 30.6.2011 (Priorität 3) erledigt werden.

In der Gemeinderatssitzung am 14.9.2010 wurde der Maßnahmenplan vorgestellt und verabschiedet. Für jede Maßnahme hat ein Mitglied des Gemeinderats oder der Bürgermeister selbst die Verantwortung dafür übernommen, sich um die termingerechte Umsetzung zu kümmern.

Unser Anliegen ist es, mit diesen Aktionen beispielhaft einen Prozess der Dorfverschönerung in Gang zu setzen, in den die Einwohner einbezogen werden und der über den Endtermin 30.6.2011 hinaus wirkt und mit neuen Maßnahmen weiterläuft.

Über alle Fraktionen hinweg haben wir gemeinsam ein Ziel: Unser Ort soll wieder schöner werden! Dafür brauchen wir auch Sie! Sind Sie mit dabei?
Wenden Sie sich dabei bitte an uns, Herrn Ortsbürgermeister Fuhrmann oder an die Beigeordneten, so dass der Kontakt zu dem Verantwortlichen der entsprechenden Maßnahme hergestellt werden kann.

Hier können Sie den Maßnahmenplan zur Dorfverschönerung einsehen.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

Aus der SPD Fraktion Neugestaltung der Dorfplätze

Thema: "Neugestaltung der Dorfplätze" Ein wichtiger Punkt im Konzept zur Dorfentwicklung, das 2009 von allen Gemeinderatsfraktionen verabschiedet wurde, ist die Neugestaltung der beiden zentralen Plätze in unseren Ortsteilen. Hier handelt es sich um den Platz an der evangelischen Kirche in Dittelsheim und den Platz an der Eiche in Heßloch. Eine Projektgruppe bestehend aus den Gemeinderäten Renate Gruber, Uwe Spies, Jan Metzler, Rainer Willmann, Stefan Piehler, Franz Gruber, dem Mitglied des Bauausschusses Birgit Hebensberger und den Mitgliedern des evangelischen Kirchengemeinderates Frau Östreicher, Herr Kretschmer, hat die Vorgaben erarbeitet, die dem Lehrstuhl für Architektur an der Universität Kaiserlautern zur Verfügung gestellt werden sollen, damit die Studenten für jeden Platz mehrere Gestaltungskonzepte erstellen, die bei uns bewertet und anschließend umgesetzt werden sollen. Die besten Planungsvorschläge sollen prämiert werden. Dafür wird die Gemeinde einen angemessenen Betrag zur Verfügung stellen. Das Ergebnis wurde Herrn Ortsbürgermeister Fuhrmann, Frau Pfarrerin Schaab, Mitgliedern des evangelischen Kirchengemeinderats sowie des Gemeinderats am 5.8. in einer Präsentation vorgestellt. Hier die Anforderung/Zielbeschreibung für die Umgestaltung der Ortsplätze:
Umgestaltung Kirchplatz in Dittelsheim Anforderung/Zielbeschreibung
Wir definieren 3 Gestaltungszonen:
  • Den Kernbereich (Platz zwischen der Kirche und dem ehemaligen Schulhaus, erweitert um den Bereich um das Kriegerdenkmal)
  • Den kernnahen Bereich (restlicher Platz um die Kirche ohne Kernbereich, mit dem Torbogen und den an den Kernbereich angrenzenden Gebäuden, incl. Pfarrhaus und ehem. Schulhaus)
  • Den peripheren Bereich (Hauptstraße an der Kirche, Ringstraße, Privatgrundstück Bechtolsheimer, Privatgrundstück Keiper-Delp, mit Röhrenbrunnen, Brunnen am Heidenturm und Buswartehäuschen)
Die Gestaltungsentwürfe sollen im Rahmen eines Gesamtkonzeptes alle 3 Bereiche erfassen, wobei der Kernbereich und der kernnahe Bereich den gestalterischen Schwerpunkt bilden sollen. Zu beachten ist, dass der Kernbereich durch die Hauptstraße in 2 Teile getrennt ist. Wir haben den Platz zwischen der Kirche und dem ehemaligen Schulhaus und den kleineren Platz um das Kriegerdenkmal. Zwischen beiden Teilen verläuft die Hauptstraße. Diese soll an dieser Stelle allerdings in die Planung einbezogen werden. Wir sehen die Bauwerke in allen 3 Bereichen als prägende Elemente, die nicht verändert werden sollen. Den wichtigsten Baukörper stellt die Kirche mit dem historisch bedeutsamen Heidenturm dar. Speziell die Wirkung der Kirche, wie auch von Denkmal, Torbogen, und Pfarrhaus sind bei der Planung zu berücksichtigen. Gesamteindruck!!! Bei den gestalterischen Maßnahmen ist zu beachten, dass die geplanten baulichen Veränderungen im Bereich des Kirchenschiffs in die Planungen einbezogen werden sollen. Geplant ist ein Versorgungsanbau, der im Kernbereich dem Kirchenschiff vorgebaut wird. Wir stellen bezogen auf den Kernbereich folgende Nutzungsanforderungen:
  • Freifläche für Festlichkeiten im dörflichen Rahmen (z. B. Weihnachtsmarkt)
  • Parkplätze für Kirchenbesucher (ca. 10 Stück)
  • Aufenthaltszonen, die zum Treffen und Verweilen einladen
  • Verringerung der Durchfahrtsgeschwindigkeit auf der Hauptstraße im Bereich der Kirche
Mit dem vorhandenen Baumbestand im Kernbereich soll bestandsschonend umgegangen werden. Das ebenfalls vorhandene Gebüsch ist davon ausgenommen. Weiter ist zu berücksichtigen, dass der gesamte Bereich um die Kirche als Denkmalzone ausgewiesen ist und die Idee der „offenen Kirche“ verfolgt wird.
Umgestaltung Ortsplatz an der Eiche in Heßloch Anforderung/Zielbeschreibung
Der neu zu gestaltende Platz, der zukünftig vom Gesamteindruck eine Einheit bilden soll, setzt sich zusammen aus:
  • Dem vorgelagertem Platz vor der Gaststätte “Zur Eiche“ mit Eichbaum und Brunnen
  • Dem Parkplatz vor dem Weingut Antony
  • Dem Bereich um die Bushaltestelle an der Dalbergstraße mit der Marienstatue in der Einmündung der Backhausgasse
  • Der Dalbergstraße (Durchgangsstraße/Landesstraße) und der Maargasse (Nebenstraße/Ortsstraße), welche die zuvor benannten Bereiche trennen
Es wird angestrebt, durch die Veränderungsmaßnahmen den Bereich so zu gestalten, dass er zukünftig als eine zusammengehörende Einheit wahrgenommen wird. Zielsetzung:
  • Das Gesamterscheinungsbild des Areals soll aufgewertet werden.
  • Ein Platz soll geschaffen werden als Treffpunkt zur Kommunikation und zum Verweilen.
  • Dieser soll zum neuen Mittelpunkt für den Ortsteil werden.
  • Touristen-Information (Infotafeln etc.) sollen dort aufgestellt werden.
  • Der bisher zerschnittene Gesamteindruck soll einem einheitlichen Gesamtbild weichen.
Allerdings soll die Dalbergstraße (wegen mangelnder Haltbarkeit) nicht gepflastert werden. Hier sind andere Maßnahmen zur Einbindung in die neu zu bildende Einheit gefordert. Diese sollen aber durchaus auch dazu dienen, auf die Durchfahrtsgeschwindigkeit der Fahrzeuge einzuwirken. Der Eichenbaum, vor der Gaststätte “Zur Eiche“, wird als zentrales Element gesehen und soll nicht entfernt werden. Die Freifläche vor der Gaststätte “Zur Eiche“ soll auch weiterhin zur Außenbewirtung nutzbar sein und in das Gesamtkonzept eingefügt werden. Die Wasserzisterne vor der Gaststätte “Zur Eiche“ bietet sich an, um das Element Wasser als Gestaltungselement zu nutzen. Vorhandene bauliche Anlagen auf den zuvor genannten Bereichen genießen keinen Bestandsschutz. Das gilt auch für die Parklätze und die vorhandene Bushaltestelle. Eine Bushaltestelle ist allerdings weiterhin vorzusehen. Auch muss weiterhin die Mindestzahl der von der entsprechenden Verordnung vorgegeben Parkmöglichkeiten für die Gaststätte vorhanden sein. Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat Der Beitrag ist auch unter dem Menüpunkt Downloads abrufbar.

Aus der SPD Fraktion 08.07.2010

In der Gemeinderatssitzung am 8.7.2010 informierte Ortsbürgermeister Fuhrmann, dass bei der zurückliegenden Verkehrsschau zugestimmt wurde, für mehrere Ortsstraßen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auszuweisen. Darunter fällt auch die Heilgebaumstraße, sodass der Antrag der SPD-Fraktion vom 3.11.2009. nun erfolgreich umgesetzt wird.

Außerdem stand auf der Tagesordnung das Thema „Ausweisung von Flächen für Windenergieanlagen“.

Hier geht es darum zu entscheiden, ob in unserer Gemarkung Flächen ausgewiesen werden sollen, auf denen Windräder zur Energiegewinnung aufgestellt werden dürfen. Dafür geeignet wäre ein Gelände an der Gemarkungsgrenze des Ortsteils Heßloch, das angrenzt an die Gemarkung Dorn-Dürkheim. Die Verbandsgemeinde Guntersblum hat in ihrem Entwurf des Flächennutzungsplans dort die Ausweisung eines Areals für Windenergieanlagen vorgesehen und es gilt nun zu entscheiden, ob dieses Gebiet über die Gemarkungsgrenze hinweg auch auf die Gemarkung Heßloch ausgedehnt werden soll.

In der Gemeinderatssitzung am 7.4.2010 hatte sich die SPD-Fraktion bereits für die Ausweisung solcher Flächen stark gemacht, weil mit den Windrädern der Umstieg auf ökologische Energiegewinnung erfolgt und die Gemeinde gleichzeitig durch Pachtzahlungen in erheblichem Umfang von diesen Maßnahmen profitiert. Das Hauptargument dagegen, die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, ist eine subjektive Empfindung, die von jedem Einzelnen unterschiedlich bewertet wird. Sie reicht von „Verschandelung der Landschaft“ bis zu „Harmonisches Zusammenspiel von Natur und Technik zum Nutzen der Menschen“. Aber selbst wenn man diesem Argument entscheidende Bedeutung beimisst, ist davon unbenommen, dass auf Dorn-Dürkheimer Seite die Windräder gebaut werden und damit zwingend eine Veränderung des Landschaftsbildes einhergehen wird. Wenn wir diese Veränderung nicht aufhalten können, wollen wir doch zumindest an dem Nutzen teilhaben, der sich aus dieser Maßnahme ergibt. Totalopposition bringt nichts!

Der Standpunkt der SPD-Fraktion:
Wir sind der Meinung, dass die objektiven Vorteile einer solchen Maßnahme die subjektiven Nachteile auf jeden Fall überwiegen. Deshalb treten wir dafür ein, dass in der Gemarkung Heßloch die genannten Flächen für Energieanlagen ausgewiesen werden.

Nachstehender Link verweist auf den Bericht der WZ vom 17. Juli 2010

Weiter wurde folgender Antrag der SPD-Fraktion zum Thema Mehrzweckhalle behandelt:

Antrag der SPD-Fraktion auf Wiederaufnahme des Projektes: Neubau einer Mehrzweckhalle

Im Jahr 2008 hat der Gemeinderat nach langen Diskussionen beschlossen, das Projekt "Neubau einer Mehrzweckhalle" zurückzustellen, weil der von Architekt Kappler eingereichte Kostenvoranschlag von 3 Mio als nicht finanzierbar erachtet wurde.

Statt dessen wurde in Erwägung gezogen, die TSG-Halle zu erwerben und zu sanieren, so dass diese für den Sport und die kulturellen Belange unseres Ortes genutzt werden kann.

2010 ergibt sich nun eine neue Situation, da die TUS-Sporthalle im Ortsteil Heßloch, in der bislang der Schulsport abgehalten wurde, für diesen Zweck nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht. Das hat zur Konsequenz, dass ein Teil der Schüler der Von-Dalberg-Schule mit dem Bus nach Bechtheim fahren muss, wo der Schulsport abgehalten wird.

Aus diesem Grund legte der Elternbeirat der Von-Dalberg-Schule dem Gemeinderat am 7.4.2010 eine Unterschriftensammlung mit ca. 350 Unterschriften vor, mit dem Ziel, den Neubau einer Mehrzweckhalle zu initiieren, damit der Schulsport wieder vollumfänglich am Schulstandort Dittelsheim-Heßloch stattfinden kann.

Die SPD-Fraktion hat in einem Gespräch mit dem Elternbeirat und der Schulleitung das Thema eingehend erörtert. Dabei wurde auch die Möglichkeit diskutiert, den Schulsport nach einer möglichen Sanierung in der TSG-Halle im Ortsteil Dittelsheim durchzuführen. Hierbei ist aber zu beachten, dass die TSG-Halle zu weit von der Schule entfernt ist, als dass sie für die Kinder zu Fuß in einer angemessenen Zeit zu erreichen wäre. Auch hier müsste also ein Fahrdienst eingerichtet werden.

Außerdem wäre eine Sanierung sehr teuer und die Halle könnte auch nach einem Umbau nur eingeschränkt für den Schulsport genutzt werden, weil sie was Grundfläche und Höhe anbelangt, die Anforderungen der Behörden für eine umfängliche Nutzung nicht erfüllt.

Unsere Schule war einer der wenigen Pluspunkte im Gemeinde-Check, der am 19.6.2010 in der Wormser Zeitung veröffentlicht wurde. Die Geburtenzahlen gehen zurück. In einigen Jahren werden möglicherweise nicht alle Schulstandorte in der Verbandsgemeinde erhalten bleiben. Deshalb müssen wir schon heute dafür sorgen, dass der Schulstandort Dittelsheim-Heßloch mit den andern konkurrieren kann. Dabei ist ein wichtiger Faktor, dass eine Halle zur Verfügung steht, die für den Schulsport vollumfänglich geeignet ist.

Diese muss natürlich als Mehrzweckhalle konzipiert werden, da sie auch für alle übrigen Veranstaltungen in der Gemeinde genutzt werden soll.

Unsere Prüfungen haben ergeben, dass Planungsentwürfe von Architekten existieren, die belegen, dass es durchaus möglich ist, den Neubau einer Mehrzweckhalle in der von uns gewünschten Größenordnung in dem von uns ursprünglich vorgegebenen Kostenrahmen durchzuführen.

Uns liegen 2 Planungsentwürfe aus 2005 für den Bau einer Gemeindehalle in Hillesheim vor. So hat das Planungsbüro Bottbau in Guldental einen Entwurf eingereicht, bei dem die Kosten 1,26 Mio betragen. Das Planungsbüro Brogl + Sipf in Wiesbaden hat einen Entwurf eingereicht, bei dem die Baukosten 1,5 Mio betragen.

Auch außerhalb des Schulbetriebs gibt es viele Stimmen, die den Neubau befürworten, damit das sportliche Angebot ausgeweitet werden kann und das kulturelle Leben wieder mehr Raum gewinnt. Und unsere Rücklagen haben sich seit 2008 weiter erhöht, so dass wir in der Lage wären, mehr Eigenmittel einzusetzen als seinerzeit geplant war und damit die Kreditaufnahme zu verringern.

Aus den oben genannten Gründen beantragen wir, das Projekt "Neubau einer Mehrzweckhalle" wieder aufzunehmen und bitten dafür um die Zustimmung der übrigen Ratsmitglieder.

Der Antrag wurde diskutiert und schließlich einstimmig angenommen mit dem Zusatz, dass vorher das Projekt TSG-Halle (Kauf und Sanierung durch die Gemeinde) offiziell beendet werden muss.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

Bitte lesen Sie auch den Bericht in der Wormser-Zeitung vom 10.07.2010

Aus der SPD Fraktion 23.04.2010

Thema: Erweiterung der Kindertagesstätte "Arche Noah"

Das Jugendamt hat den Bedarf für eine weitere Integrationsgruppe geprüft und ist zusammen mit dem Sozialamt zu dem Ergebnis gekommen, dass dieser zur Zeit nicht gegeben ist.

Dieses Ergebnis wurde dem Gemeindevorstand und den Vertretern des Kindergartens "Arche Noah" von Frau Fleischer vom Jugendamt Alzey in einer Sondersitzung am 23.4. übermittelt und erläutert.
Die Familien der behinderten Kinder, für die Anmeldungen vorlagen, sind angerufen worden, um abzufragen, ob aktuell noch Bedarf für die Unterbringung besteht. Dabei stellte sich heraus, dass der überwiegende Teil der Kinder inzwischen in anderen Einrichtungen untergebracht ist. Und die Prognosen für die Belegung im integrativen Bereich sagen bis zum Sommer 2011 drei bis fünf freie Plätze voraus. Somit besteht für den geplanten Anbau keine Notwendigkeit mehr.
Damit trotzdem Kinder unter 3 Jahren aufgenommen werden können, empfiehlt Frau Fleischer dem Kindergarten einen Antrag nach der 6-Plus-Regelung zu stellen, nach der es erlaubt ist, solche Kinder zusätzlich in den Regelgruppen unterzubringen. Damit könnten zumindest die Anmeldungen von Krippenkindern aufgefangen werden, die in Erwartung der Einrichtung einer zusätzlichen Krippengruppe bereits vorliegen. Dieser Antrag soll umgehend gestellt werden.

Der Standpunkt der SPD-Fraktion: Leider wurde die Ortsgemeinde über die neuen Bedarfszahlen sehr spät unterrichtet. Die Information kam zu einem Zeitpunkt, als die Planung bereits fertig gestellt war und die Auftragsvergabe unmittelbar bevorstand. Trotzdem ist es vernünftig, auch jetzt noch die Reißleine zu ziehen und den Anbau zu stoppen. Es sollen keine Gelder in ein Projekt investiert werden, das nicht benötigt wird und es soll vermieden werden, dass die Gemeinde Zuschüsse zurückzahlen muss, weil sich nachträglich herausstellt, dass die geplante Nutzung nicht erfolgt. Allerdings erwarten wir jetzt vom Kreis, dass er die entstandenen Planungs- und mögliche Folgekosten übernimmt, da die Entscheidungen der Gemeinde auf Basis der ehemaligen Planzahlen des Jugendamtes und der Zusage der Zuschüsse durch den Kreis getroffen wurden.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

Aus der SPD Fraktion 07.04.2010

Thema: Unterschriftensammlung für die Errichtung einer Halle für den Schulsport
Zu Beginn der Sitzung überreichte Frau Mahrwald (Mitglied des Schulelternbeirats der Grundschule Dittelsheim-Heßloch) eine Unterschriftensammlung mit ca. 350 Unterschriften für die Errichtung einer Mehrzweckhalle, in der der Schulsport durchgeführt werden kann. Sie erläuterte die unbefriedigende Situation der Schulkinder, die zur Zeit für den Sportunterricht nach Bechtheim gefahren werden, weil die Sporthalle in Heßloch für den Schulsport nicht mehr genutzt werden kann.
Der Standpunkt der SPD-Fraktion: Wir können das Anliegen der Eltern unserer Schulkinder sehr gut nachvollziehen. Die SPD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass in Dittelsheim-Heßloch so schnell wie möglich wieder eine Halle für den Schulsport zur Verfügung steht. Die Gemeinde wird in Kürze Verhandlungen mit der TSG Dittelsheim aufnehmen mit dem Ziel, die Sporthalle der TSG zu erwerben und anschließend zu sanieren, so dass sie wieder umfänglich - auch für den Schulsport - genutzt werden kann.

Thema: Vergabe der Aufträge für die Erweiterung der Kindertagesstätten "Regenbogen" und "Arche Noah"
Der Gemeinderat vergab die Aufträge für den Anbau eines Schlafraums am Kindergarten "Regenbogen" im Ortsteil Dittelsheim.
Die Vergabe der Aufträge zur Erweiterung des Kindergartens "Arche Noah" im Ortsteil Heßloch konnte aber nicht durchgeführt werden, da die erforderliche Genehmigung noch nicht vorliegt.
Der Standpunkt der SPD-Fraktion: Die SPD-Fraktion setzt sich weiterhin ein für die Erweiterung des Kindergartens "Arche Noah", da zumal Bedarf für die Unterbringung von behinderten Kindern besteht. Es liegen zur Zeit 6 Anmeldungen vor, die nicht berücksichtigt werden können, weil die Kapazitäten ausgeschöpft sind. Der Kindergarten "Arche Noah" ist inzwischen die einzige integrative Kindertagesstätte im Kreis Alzey. Er bietet die Möglichkeit, dass behinderte Kinder zusammen mit nicht behinderten betreut werden und sichert die Arbeitsplätze der dort angestellten Erzieherinnen.

Thema: Zuschussantrag zur Sanierung eines Weinbergshäuschens
Der Bauern- und Winzerverein stellte einen Zuschussantrag zur Restaurierung des Weinberghäuschens am Kloppberg im Gemarkungsteil "Neubruch". Der Verein hat in der Vergangenheit bereits mehrere Weinberghäuschen saniert und die dafür notwendigen Kosten aus Eigenmitteln aufgebracht. Die Kosten für die Restaurierung des neuen Objektes liegen nach einer Schätzung des Architekten Kappler bei knapp 12.000 EUR, die der Verein nicht alleine aufbringen kann. Er will einen Großteil durch Eigenmittel und Eigenleistung abdecken. Auch eine Zuweisung durch das Dorferneuerungsprogramm ist zugesagt. Trotzdem fehlen noch ca. 1.500 EUR, weshalb diese Summe als Zuschuss bei der Gemeinde beantragt wurde. Der Gemeinderat beschloss den Zuschuss in der beantragten Höhe für die Restaurierung des Weinberghäuschens zur Verfügung zu stellen.
Der Standpunkt der SPD-Fraktion: Die SPD-Fraktion begrüßt ausdrücklich die Bemühungen des Bauern- und Winzervereins zur Sanierung und Restaurierung der Weinberghäuschen in unserer Gemarkung. Diese sind - wie der Verein in seinem Antrag ausführt - ein Kulturgut aus vergangener Zeit und Anlaufpunkt für Spaziergänger, die unterwegs sind, um die Schönheit unserer Landschaft zu genießen. Deshalb möchten wir uns auf diesem Weg für die bereits erfolgten Maßnahmen bedanken und allen Beteiligten unsere Anerkennung aussprechen für ihren Einsatz. Wir regen an, im Außenbereich des Weinberghäuschens im "Neubruch" auch einen Tisch und Bänke zu installieren, so dass man sich dort niedersetzen und eine mitgebrachte Vesper verzehren kann.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

Aus der SPD Fraktion 19.02.2010

Thema: Erweiterung der Kindergärten

Die Erweiterung unserer Kindergärten geht jetzt in die Umsetzungsphase. Alle Termine stehen.
Am Kindergarten Arche Noah im Ortsteil Heßloch wird ein zusätzlicher Trakt von ca. 170 qm angebaut für einen Essensraum, einen Schlafraum, einen zusätzlichen Gruppenraum und eine Behindertentoilette. Der Anbau erfolgt in Holzbauweise auf einer Betonplatte und erhält eine Fußbodenheizung.
Am Kindergarten Regenbogen wird ein Schlafraum mit ca. 55 qm angebaut. Auch hier erfolgt der Anbau in Holzbauweise auf einer Betonplatte.
Bis 15.3. wird das Leistungsverzeichnis erstellt, dann erfolgt für beide Vorhaben die Ausschreibung.
Am 29. März ist der Abgabetermin für die Firmen, die ein Angebot einreichen.
Am 4. April berät der Gemeinderat über die Angebote und beschließt die Vergabe der Aufträge.
Am 3. Mai ist Baubeginn.
Die Fertigstellung für beide Vorhaben soll bis September diesen Jahres erfolgen.

Der Standpunkt der SPD-Fraktion:
Die SPD-Fraktion hat sowohl den Anbau am Kindergarten Arche Noah für eine neu zu installierende Krippengruppe befürwortet, wie auch den Anbau am Kindergarten Regenbogen unterstützt, wo der Anbau erforderlich ist, damit endlich der Turnraum, der bisher als Schlafraum genutzt wird, wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt werden kann. Wir freuen uns, dass die beiden Bauvorhaben jetzt umgesetzt und 2010 auch abgeschlossen werden.

Ihre SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat

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Update vom 19.05.2020

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