SPD Dittelsheim-Heßloch-Frettenheim

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Runder Tisch Asyl

Interessante Links

Bericht der Wormser Zeitung vom 10.10.2015:

So funktioniert ein Asylverfahren

 

Caritas Worms:

Caritas Worms und VG-Wonnegau kooperieren

 

Spenden:

Spenden (Geschirr/Besteck/Kleidung) können in Osthofen, Rheinstr. 45a abgegeben werden; Möbel bitte erst nach vorheriger Rücksprache

Asylanten in Dittelsheim-Heßloch 18.11.2015

Asylanten in Dittelsheim- Heßloch                            

                                                                                                     18.11.2015

 

Am 18.11.2015 fand das 2. Treffen „Runder Tisch Asyl“ im Gemeindehaus statt, zu dem Frau Ortsbürgermeisterin Kolb per Mail diejenigen eingeladen hatte, die bei der ersten Veranstaltung ihr Interesse bekundet hatten.

Frau Wenz berichtete, dass weiterhin der Deutschunterricht im Haus Sebastian sehr guten Zuspruch hat und sie mit Freude mit den Asylanten arbeitet.

Sie, wie auch Frau Kolb, halten die zusätzliche Einrichtung eines Sprach- Cafes als Begegnungsstätte für sehr sinnvoll, wobei hier kein Unterricht im herkömmlichen Sinn abgehalten, sondern die Möglichkeit geschaffen werden soll, sich in lockerer Atmosphäre kennenzulernen, sich zu unterhalten, sich auszutauschen, Tipps für die Bewältigung des Alltags zu geben und zu bekommen, vielleicht auch miteinander zu spielen, zu singen oder zu kochen.

Das Thema wurde anschließend intensiv besprochen mit dem Ergebnis, dass seitens der Teilnehmer Interesse besteht ein solches „Sprach- Cafe“ einzurichten.

Frau Reimer- Krieg, die Frau Wenz bei ihrem Unterricht regelmäßig unterstützt, hatte bereits angeboten zusammen mit Frau Schuler jeden 2. Freitag ab 17.00 Uhr im Haus Sebastian eine solche Veranstaltung durchzuführen und hatte angefragt, ob seitens der Teilnehmer des Runden Tisches die Bereitschaft besteht, die übrigen Freitage zu übernehmen. In der Diskussion stellte sich heraus, dass der Raum mit Küche im Obergeschoss des Gemeindehauses ebenfalls, möglicherweise sogar besser dafür geeignet wäre.

Herr Kolb bot sich an, mit Frau Reimer- Krieg zu klären, ob sie auch mit diesem Raum einverstanden wäre und auch den Wochentag und die Uhrzeit abzustimmen, zu dem das Sprach- Cafe eingerichtet werden könnte.

Frau Kolb- Noack wird dann per Mail noch einmalbei allen Teilnehmern des 1. Runden Tisches, die ihr Interesse bekundet haben, nachfragen, wer sich an der Durchführung beteiligen würde. Dann soll mit diesen noch einmal Treffen stattfinden, um die letzten Details abzustimmen, so dass das Sprach- Cafe spätestens Anfang 2016 den Betrieb aufnehmen kann.

 

Im Anschluss wurden noch folgende Termine bekanntgegeben bzw. festgelegt:

 

  • 13.12.2015 Adventsfenster Familie Kolb in Heßloch, zu dem auch Asylanten eingeladen werden sollen
  • 17.12.2015 ab 15.00 Uhr im Haus Sebastian im Anschluss an den Unterricht eine Art Weihnachtsfeier mit den Asylanten, Frau Wenz und allen Interessierten, die teilnehmen möchten.

 

Frau Kolb wies noch einmal darauf hin, dass weiterhin für einzelne Asylanten, Asylantengruppen und Familien in Dittelsheim- Heßloch Betreuer gesucht werden, die bereit wären diesen Personen zur Seite zu stehen. Wer bereit wäre eine solche Aufgabe zu übernehmen, soll sich bitte bei ihr melden. Sie ist über jede Unterstützung froh.

 

Ihr SPD Ortsverein

Asylanten in Dittelsheim-Heßloch 20.10.2015

Asylanten in Dittelsheim-Heßloch                                                                                                      20.10.2015

 

Franz Gruber hat heute noch einmal an der nun 5. Unterrichtseinheit für die Asylanten im Haus Sebastian teilgenommen. Anwesend waren auch Frau Krieg und zeitweise Herr Mahrwald von der katholischen Kirchengemeinde.

Zu Beginn um 10.00 Uhr waren 5 Teilnehmer da, davon 1 Frau.  Gegen 10.15 Uhr trafen 4 weitere männliche Teilnehmer ein und gegen 10.45 Uhr noch eine weibliche Teilnehmerin mit ihrem Sohn. Einige davon kamen mit dem Fahrrad aus Monzernheim.

Frau Wentz, die Lehrerin, informierte, dass in den letzten Unterrichtseinheiten speziell donnerstags wesentlich mehr Personen teilgenommen haben, einmal sogar 36 Stück. Sie vermutete, dass einige aufgrund der aktuellen Schulferien möglicherweise der Meinung waren, dass kein Unterricht stattfindet.

Unterrichtsinhalt waren Wiederholungen aus früheren Unterrichtseinheiten und neu Wortschatz (Obst und Gemüse, Farben) und einfache Grammatikstrukturen (Frage- und Aussagesätze in der Gegenwartsform). Geübt wurden Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben.

Frau Wentz machte das wieder sehr gut, kompetent, freundlich und geduldig. Alle Teilnehmer waren sichtlich interessiert und arbeiteten konzentriert mit.

10 Teilnehmer – wie heute - sind eine Größenordnung mit der man ideal arbeiten kann. Ab 20 Teilnehmern dürfte es zusehends schwieriger werden und ab 30 problematisch sein, in dieser Form erfolgreich zu unterrichten.

Übereinstimmend mit Herrn Mahrwald könnten wir uns- ergänzend zum Unterricht im Haus Sebastian – ein Sprach-Cafe vorstellen, das den Schwerpunkt legt in erster Linie auf Sprachkompetenz (sprechen und verstehen) und gerne noch auf Lesekompetenz. Die Vermittlung von Schreibkompetenz würden wir hinten anstellen, um zunächst speziell die Fähigkeiten aufzubauen, die am schnellsten genützt werden können und um die Lerner nicht zu überfordern.

Wir sind der Ansicht, die Bürgermeisterin könnten jetzt zum Folgetermin für den runden Tisch einladen, um im Detail zu besprechen, wie wir weiter vorgehen wollen.

 

Ihr SPD Ortsverein

Asylanten in Dittelsheim-Heßloch 6.10.2015

Asylanten in Dittelsheim-Heßloch                                                                                                      6.10.2015

 

Franz Gruber hat am 6.10. die erste Unterrichtseinheit des Deutschunterrichts für die Asylanten im Haus Sebastian besucht, um sich einen Eindruck zu verschaffen, speziell auf dem Hintergrund, dass wir seitens der Gemeinde ebenfalls Sprachunterricht anbieten wollen.

Um 10 Uhr waren erst 2 Teilnehmer da, die letzten trafen gegen 11 Uhr ein.

Es haben insgesamt 21 Personen teilgenommen, davon 6 Frauen: 2 Albaner, 2 Armenier, 17 Syrer. Der überwiegende Teil wohnt in Heßloch und hätte somit pünktlich sein können, 2 kamen aus Bechtheim.

 

  • Es gibt erhebliche Altersunterschiede: Von ca. 10 Jahren bis ca.60 Jahren, die meisten sind allerdings zwischen 20 und 40.
  • Es gibt erhebliche Bildungsunterschiede: Manche kennen das Alphabet nicht, andere haben einen Schulabschluss. Einige sprechen Englisch.
  • Es gibt erhebliche Unterschiede in der Beherrschung der deutschen Sprache: Manche können sich recht gut verständigen, andere sprechen nicht Deutsch.

 

Diese Unterschiedlichkeit macht den Unterricht schwierig, weil bei einigen die allerersten Grundlagen vermittelt werden müssen, während andere bereits einen Fortgeschrittenenkurs besuchen könnten. Das führt bei einer Gruppe dieser Größenordnung dazu, dass die Guten anfangen sich zu unterhalten, während die Lehrkraft sich mit den Schwächeren beschäftigt. Man darf die Guten aber auch nicht zu sehr in die Schranken weisen, weil man sie immer wieder als Dolmetscher oder Unterstützer für die Schwächeren benötigt. Und da wir kein Arabisch verstehen, können wir auch nicht mit Sicherheit feststellen, ob die Gespräche sich um den Unterrichtsstoff drehen, oder ob über andere Themen geredet wird. Mit diesen Voraussetzungen wäre die Gruppe einfach zu groß. Da ich allerdings erwarte, dass die Anzahl der Teilnehmer sich deutlich verringern wird, dürfte sich dieses Problem von selbst lösen.

 

Frau Wentz, die Lehrerin macht das sehr gut. Sie spricht langsam, arbeitet mit vielen Wiederholungen, lässt Neues von der Gruppe laut nachsprechen, stellt an jeden Teilnehmer direkte Fragen, die von ihm beantwortet werden müssen, so dass jeder ins aktive Sprechen einbezogen wird. Und sie hat dabei eine sehr geduldige und sehr freundliche Art. Wenn es ihr noch gelingt dafür zu sorgen, dass die Teilnehmer pünktlich da sind und dann in verminderter Zahl auch bei der Stange bleiben, kann der Unterricht wirklich ein Erfolg werden.

 

Was die Überlegung betrifft, seitens der Gemeinde ebenfalls Sprachunterricht anzubieten, sollten wir zunächst noch die Entwicklung des Deutschunterrichts in Heßloch abwarten, damit wir daraus konkrete Schlüsse ziehen können, ob, was, wie und wie oft angeboten werden sollte. Auf keinen Fall dürfen wir mit einem eigenen Angebot in Konkurrenz zu der Veranstaltung in Heßloch treten. Wenn wir etwas machen, sollten wir uns mit Frau Wentz abstimmen, was die Unterrichtstermine und vielleicht auch die Inhalte angeht.

 

Franz Gruber hat mit ihr vereinbart, dass er bei Gelegenheit wieder vorbekommt, um mit ihr zu reden und zu sehen, was inzwischen passiert ist. Dafür ist Anfang November vorgesehen. Dann sollte noch genug Zeit sein für konkrete Planungen, wenn das Sprach-Cafe im Dezember oder Anfang 2016 anlaufen soll.

 

Ihr SPD Ortsverein

 

Asylanten in Dittelsheim-Heßloch 4.10.2015

Asylanten in Dittelsheim-Heßloch                                                                                                      4.10.2015

 

Am Donnerstag, den 1.10.2015 fand im Gemeindehaus die 1. Informationsveranstaltung „Runder Tisch zum Thema Asylanten in Dittelsheim-Heßloch“ statt, zu der Frau Kolb-Noack eingeladen hatte. Diese war sehr gut besucht, ich schätze, dass ca. 30 Einwohner teilnahmen. Aus unserem Vorstand waren Rainer Willmann, Alexandra Hesselbarth und Franz Gruber dabei, von der FWG-Fraktion nur Renate Gruber, von der der CDU gar niemand.

Frau Kolb, die von der VG für die Betreuung der Asylanten zuständig ist und einen sehr engagierten und kompetenten Eindruck hinterlassen hat, hat folgende Informationen geliefert:

 

Wir haben aktuell 160 Asylanten in der VG.

Die allermeisten, nämlich 39 Personen, sind bei uns in Dittelsheim-Heßloch untergebracht. In Osthofen beispielsweise sind es nur 28. Das liegt daran, dass bei uns bislang der meiste Wohnraum zur Verfügung stand.

Bis zum Jahresende sollen der VG ca. 90 weitere Personen zugewiesen werden. Deshalb wird dringend nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Ansprechpartner bei der VG ist Herr Renz.

 

Folgende Nationalitäten sind bei uns in Dittelsheim-Heßloch untergebracht:

  • Albaner (2 Familien, je 1 Kind)
  • Kosovaren (1 Familie, 2 Kinder) sollen noch 2015 abgeschoben werden
  • Armenier (1 Familie mit 1 großen Jungen)
  • Syrer (10 Männer + 1 Frau mit kleinem Kind) 1 Syrer ist bereits als Asylant anerkannt
  • Mehrere Pakistani

 

Die Asylbewerber dürfen 20 Stunden pro Woche arbeiten. Frau Kolb-Noack prüft, wo sie eingesetzt werden können (Pflanzaktionen, Laub räumen u.s.w.)

 

An Unterstützung wird laut Frau Kolb alles benötigt. Geschirr, Kleidung (speziell Winterkleidung), Möbel, Fahrräder, u.s.w. sind immer willkommen. Auch hier ist Ansprechpartner Herr Renz.

 

Gesucht werden auch Betreuer für die Menschen selbst, sei es für Einzelpersonen oder Familien. Auch hier ist alles willkommen, vom Fahrdienst zum Einkaufen über die Begleitung zu Ärzten und Ämter, Reparaturdienste für Fahrräder, wie auch jegliche weitere Unterstützung im täglichen Leben. Hierfür kann man sich bei Frau Kolb melden, die für jede auch noch so kleine Unterstützung dankbar ist.

 

Ganz wichtig für die Integration ist natürlich das Erlernen der deutschen Sprache. Dafür finden Sprachkurse in Osthofen statt.

Es gibt aktuell 2 Anfängerkurse: 10 Wochen, jeweils an 3 Tagen mit 10 Stunden pro Woche

Und einen Fortgeschrittenenkurs: ebenfalls 10 Wochen, jeweils an 3 Tagen mit 10 Stunden pro Woche

 

Zusätzlich bietet die katholische Kirchengemeinde ab 6.10.2015 im Haus Sebastian dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 13 bis 14.45 Uhr Sprachunterricht an, den eine pensionierte Lehrerin leiten wird. Wir wollen uns dazu einen ersten Eindruck zu verschaffen. (Wer kommt? Wie viele Personen sind es? Welche Vorkenntnisse sind vorhanden? Wie gestaltet die Lehrerin diesen Unterricht? Was wird wie vermittelt? Wortschatz, Aussprache, Sprechübungen zur Bewältigung von Alltagssituationen u.s.w.) Wir sind sehr gespannt, was uns da erwartet und werden darüber berichten.

 

Frau Kolb-Noack hat angeregt, den Sprachunterricht auszuweiten und durch die Einrichtung eines „Sprach-Cafes“ im Gemeindehaus zu ergänzen. Hierfür haben sich aus dem Kreis der Teilnehmer schon 10 Personen gemeldet, die den Sprachunterricht übernehmen würden. Zur Klärung der Details wird es einen weiteren Termin für diesen Kreis geben.

 

Ebenfalls ganz wichtig für die Integration ist die Einbeziehung dieser Menschen in das kulturelle Leben wie auch in den Sport. Hier sind die Vereine gefragt. Es gibt bereits Asylanten, die im Fußballverein mitspielen oder im Chor mitsingen. Auch hier sind alle Angebote willkommen.

  

Wenn es von ihrer Seite Ideen, Anregungen oder zusätzliche Informationen gibt, geben Sie diese bitte an uns weiter. Hier werden wir wirklich gebraucht! Allerdings wird es auch nötig sein, die Situation hier vor Ort auch objektiv, nüchtern und sachlich im Auge zu behalten. Es wird auch Probleme zu bewältigen geben, die durch die Asylanten verursacht werden. In diesen Fällen ist es wichtig, bestimmt und mit Nachdruck Grenzen aufzuzeigen und wenn nötig auch Konsequenzen zu ziehen. Aber wir sind guter Dinge, dass wir das hinkriegen.

 

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins

 

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